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Will man sei­ne Geld­bör­se noch ein wenig auf­bes­sern, so stel­len neben­be­ruf­li­che Tätig­kei­ten eine belieb­te Quel­le für ein zusätz­li­ches Ein­kom­men dar. Grund­sätz­lich ste­hen dem Arbeit­neh­mer bei der Suche nach einer zusätz­li­chen Neben­tä­tig­keit vie­le Frei­hei­ten zu. Die­ses Recht lei­tet sich aus § 12 des Grund­ge­set­zes ab. Rat­sam ist, sei­nen Arbeit­ge­ber über die zwei­te Tätig­keit zu infor­mie­ren. Eine ent­spre­chen­de Infor­ma­ti­ons­pflicht kann arbeits­ver­trag­lich gere­gelt wer­den. Zwei Din­ge muss der Arbeit­neh­mer bei der Job­su­che zudem beach­ten:

  • Ein­hal­tung der gesetz­li­chen arbeits­schutz­recht­li­chen Bestim­mung: Es darf werk­täg­lich maxi­mal 8 Stun­den gear­bei­tet wer­den. Dabei sind Haupt- und Neben­tä­tig­keit mit­ein­an­der zu ver­rech­nen. Fer­ner müs­sen die gesetz­li­chen Ruhe­zei­ten eben­so ein­ge­hal­ten wer­den.
  • Kei­ne Beein­träch­ti­gung des Haupt­ar­beit­ge­bers durch die Neben­tä­tig­keit: Eine Neben­tä­tig­keit kann dann vom Arbeit­ge­ber unter­sagt wer­den, wenn die­se der jewi­li­gen Ein­rich­tung scha­den könn­te. Dies wäre dann der Fall, wenn der Arbeit­neh­mer zu einer kon­kur­rie­ren­den Ein­rich­tung gehen wür­de. Des Wei­te­ren dür­fen alle Neben­tä­tig­kei­ten unter­sagt wer­den, die dem Ruf des Haupt­ar­beit­ge­bers nega­tiv zuwir­ken könn­ten. Ein Urteil aus dem Jah­re 2002 ergab, dass ein Kran­ken­pfle­ger bei­spiels­wei­se nicht neben­her als Lei­chen­be­stat­ter arbei­ten darf. Ein Kran­ken­haus sei dazu da, um Leben zu erhal­ten. Eine Pfle­ge­kraft als Lei­chen­be­stat­ter geht nicht mit die­sem Leit­bild ein­her und sorgt eher für ein frag­wür­di­ges Bild nach außen.

Eine aus­führ­li­che Erklä­rung lie­fert Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf im Video.