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Rund 4.000 Ärz­te und Ärz­tin­nen arbei­ten in Deutsch­land auf Hono­rar­arzt­ba­sis. Schließ­lich ist die Tätig­keit als Hono­rar­arzt äußerst attrak­tiv, für Kran­ken­häu­ser sind sie zudem auf­grund des ste­ti­gen Per­so­nal­man­gels aus dem Ver­sor­gungs­be­trieb nicht weg­zu­den­ken. Die Grund­la­ge für die Erfül­lung der hono­rar­ärzt­li­chen Tätig­kei­ten ist dabei immer der Dienst­ver­trag, in dem die orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­glie­de­rung des Hono­rar­arz­tes sowie sei­ne Ver­gü­tung gere­gelt wer­den. Die Aus­ge­stal­tung des Dienst­ver­tra­ges ist dabei grund­sätz­lich frei und eigen­ver­ant­wort­lich. Neben die­sen orga­ni­sa­to­ri­schen Ver­ein­ba­run­gen dür­fen jedoch kei­nes­wegs die haf­tungs­recht­li­chen Rege­lun­gen außen vor blei­ben. Denn die hono­rar­ärzt­li­che Tätig­keit des nie­der­ge­las­se­nen Arz­tes ist nicht durch sei­ne Berufs­haft­pflich­ver­si­che­rung abge­deckt.

Risikoanalyse zur eigenen Sicherheit

Der Jurist Micha­el Schanz erklärt in dem Videobei­trag, wor­auf des­halb aus haf­tungs­recht­li­chen Gesichts­punk­ten vor der Ver­trags­un­ter­zeich­nung geach­tet wer­den soll­te. Er rät dazu, vor­her immer eine Risi­ko­ana­ly­se der hono­rar­ärzt­li­chen Tätig­kei­ten im Hin­blick auf den Ver­si­che­rungs­schutz vor­zu­neh­men bzw. durch den Ver­si­che­rer vor­neh­men zu las­sen.