Organspende

Stärkung der SpenderrechteBGH-Urteil: Recht für erkrankte Nierenspender

Zwei Nierenspender erkrankten nach ihrer Spende. Die Niere hatten sie jeweils einer nahestehenden Person gespendet – die einzige rechtmäßige Möglichkeit für Lebendorganspenden. Über die potenziellen gesundheitlichen Folgen wurden sie jedoch nicht ausreichend aufgeklärt. Der Bundesgerichtshof hat über die Fälle entschieden und ein für die Transplantationsmedizin bedeutendes Urteil gefällt.



EssenOrganspende-Skandal: Arzt in Untersuchungshaft

Der Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Essen soll verantwortlich für medizinisch nicht notwendig gewesene Lebertransplantationen sein, eine dieser Operationen soll zum Tod des Patienten geführt haben. Die Ermittlungen laufen.



WiderspruchslösungNiederlande: Wer nicht ablehnt, ist Organspender

Zukünftig können jedem volljährigen Niederländer nach dem Tod Organe entnommen werden – außer, die Person hat das zu Lebzeiten aktiv ausgeschlossen. Wie die Niederlande, leidet auch Deutschland unter einem erheblichen Mangel an Spenderorganen. Käme die Lösung auch hierzulande in Frage?





Urteil BGHTransplantationsskandal: Freispruch für Göttinger Arzt

Ein Arzt der Göttinger Uniklinik wurde wegen versuchten Totschlags und Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt, da er Manipulation von Organspendedaten betrieben hatte. "Freispruch" lautete das Urteil des Göttinger Landgerichts, das nun vom Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt wurde.


10.000 Menschen warten5 Fakten zur Organspende

In Deutschland wird seit 1983 jedes Jahr am ersten Samstag im Juni der Tag der Organspende begangen. Aufklärung tut not, denn die Bereitschaft der Bevölkerung zur Organspende sinkt, wenngleich immer mehr Menschen dringend auf ein neues Organ angewiesen sind.