Verbandmittel

VerbandmitteldefinitionWenn eine Frist zur Stolperfalle wird

Mit der neuen Verbandmitteldefinition wird der Leistungsanspruch gegenüber den Kassen auf etliche Wundauflagen beschnitten. Die Neuregelung im Rahmen des GSAV konnte trotz vieler Bestrebungen nicht abgewendet werden. Dennoch dürfen betroffene Patienten zumindest vorerst aufatmen: Aufgrund der Fristenregelung bleiben „sonstige Produkte zur Wundbehandlung“ auch noch mindestens im Jahre 2020 weiterhin verordnungsfähig.


Verbandmittel-VersorgungDer Gesetzgeber reißt eine Wunde

Trotz aller Warnungen von Medizinern hat nun auch der Bundesrat dem Gesetz zur Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) zugestimmt. Durch einen Passus dieses Gesetzes könnten Verbandmittel mit antiseptischem Zusatznutzen nicht mehr verordnet werden. Das würde eine Versorgungslücke erzeugen – und könnte sich auch an anderer Stelle rächen...



AnzeigeWundbehandlungAufgabendelegation und Verordnungsfähigkeit – Wer trägt welche Verantwortung?

Bestimmte Aufgaben können von Ärzten an Pflegefachkräfte delegiert werden. Doch nicht immer ist die Grenze des Übergangs zum ausschließlichen Arztvorbehalt ersichtlich. Oftmals kommt es zu Missverständnissen in der vertikalen Arbeitsteilung zwischen ärztlichem und nichtärztlichem Personal. Das Arbeitsfeld der Wundversorgung ist in besonderer Weise von dieser Gemengelage betroffen. Hier kommt neben den haftungsrechtlichen Komplikationen auch noch ein gewisses Maß an Verordnungsunsicherheit hinzu.


AnzeigeDeutscher Wundkongress in BremenAktuelle Themen und namhafte Referenten sorgten für großes Interesse beim ConvaTec Symposium

Am Donnerstag, den 9. Mai 2019, drehte sich auf dem Satellitensymposium der ConvaTec (Germany) GmbH im Rahmen des Deutschen Wundkongresses in Bremen alles um das aktuelle Haftungs- und Vergütungsrecht im Bereich der Wundversorgung. Einmal mehr konnten sich die Ausrichter über einen vollen Saal und mehr als 300 begeisterte Zuhörer freuen, die mit den namhaften Referenten in einen interaktiven Austausch unter dem Motto „Wundversorgung ohne Grenzen?“ einstiegen.


AnzeigeEin ErfahrungsberichtGSAV-Pläne im Praxis-Check: Rückschritt bei der Versorgung chronischer Wunden

Mit dem Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) könnte sich die Situation von 900.000 Patienten mit chronischen Wunden bald erheblich ändern. Ein Fallbeispiel aus Berlin zeigt, welchen wichtigen Versorgungsbeitrag Verbandmittel mit aktiven Wirkkomponenten heute leisten. Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis von Barbara Temme: Was ein Wegfall der Erstattung antimikrobieller Wundauflagen bedeuten würde.