IWC 2019
„Die neue Dimen­sion der Wundver­sor­gung“: der Inter­dis­zi­pli­näre WundCon­gress 2019 in den Sartory-Sälen in Köln

Wundver­sor­gung der Zukunft: Kongress-Initia­tor Prof. Dr. Volker Großkopf und sein Team, sowie Co-Gastge­be­rin Marina Filipo­vić, Pflege­di­rek­to­rin an der Unikli­nik Köln, blicken bereits jetzt mit großer Vorfreude auf das persön­li­che Zusam­men­tref­fen von Angesicht zu Angesicht und die beson­dere, aus den vergan­ge­nen Jahren bekannte und vertraute Kongress-Atmosphäre. Für alle, die einen Live-Besuch nicht einrich­ten können, wird es jedoch weiter­hin eine Teilnah­me­mög­lich­keit per Online-Konfe­renz­tool geben. Dieser techno­lo­gi­sche Fortschritt ist eine der wenigen positi­ven Seiten der erleb­ten Corona­pan­de­mie, und wir wollen ihn beibe­hal­ten.

Vorstel­lung der Dozie­ren­den

„Wundver­sor­gung nach der Pande­mie“ lautet der program­ma­ti­sche Titel dieser Kongress-Auflage. Wir wollen eine medizi­nisch-pflege­risch-juris­ti­sche Bilanz ziehen, welche Entwick­lun­gen Corona mit sich gebracht haben, und was die Branche aus dem drama­ti­schen Gesche­hen mitge­nom­men hat. Program­ma­tisch ist etwa der Vortrag „Nach der Pande­mie ist vor der Pande­mie? Was konnten Wundver­sor­ger aus der Krise lernen?“ von Dr. Alexan­der Risse, dem leiten­den Arzt des Diabe­tes­zen­trums an am Klini­kum Dortmund gGmbH. PD Dr. med. Gunnar Riepe schil­dert in „Hilfe zur Selbst­hilfe – Wundhei­lung beginnt im Kopf“ die wichtige psycho­lo­gi­sche Kompo­nente in der Wundthe­ra­pie, und die Notwen­dig­keit des aktiven Einbe­zugs der Patien­ten. „Immer wieder Wundhy­giene – Zwingend erfor­der­lich oder einfach nur lästig?“, dieser Frage widmet sich Regina Nöbel, Pflege- und Hygie­ne­fach­kraft sowie Dozen­tin an der Pflege­aka­de­mie Nieder­rhein.

Einen Blick auf die recht­li­chen Gefah­ren für Wundbe­hand­ler wirft Dr. jur. Frank Wenzel aus Köln: In „Wenn der Wundma­na­ger zum Täter wird! Vorsicht ist besser als Nachsicht“ klärt er über die straf- und haftungs­recht­li­chen Fallstri­cke in der Thera­pie auf. Die Gesund­heits- und Kranken­pfle­ge­rin sowie freie Referen­tin Anita Mysor klärt die Frage „Was macht mich zum guten Wundbe­han­deln­den? Die Wundbe­hand­lung auf dem Prüfstand“. Dr. med. Tobias Hirsch, Facharzt für Innere Medizin und Angio­lo­gie sowie Vorstands­mit­glied des Phlebo­lo­gen-Berufs­ver­bands BdP, geht in „Das Wunder­mit­tel Kompres­sion – Gibt es Gründe, auf Kompres­sion zu verzich­ten?“ auf die Vor- und Nachteile des Druck­ver­bands ein.

IWC 2019
Der IWC wird von PWG Seminare Prof. Dr. Volker Großkopf veran­stal­tet.

Auch die Indus­trie ist beim WundCon­gress wieder mit dabei!

Wie immer in den vergan­ge­nen Jahren, ergänzt eine Indus­trie­aus­stel­lung in den Foyers der altehr­wür­di­gen Kölner Veran­stal­tungs­stätte, mit zahlrei­chen inter­es­san­ten Einbli­cken in Neuent­wick­lun­gen, den IWC. Erneut können Gäste des WundCon­gress auch Fortbil­dungs­punkte auf ihr Konto sammeln. Bereits bestä­tigt sind 6 Punkte der Regis­trie­rung beruf­lich Pflegen­der (RbP). Die Vergabe von Fortbil­dungs- bzw. Rezer­ti­fi­zie­rungs­punk­ten ist bei weite­ren Organi­sa­tio­nen beantragt. In den vergan­ge­nen Jahren nahmen an der Rezer­ti­fi­zie­rung auch die Initia­tive Chroni­sche Wunden e.V. (ICW), Kammer­lan­der sowie die Deutsche Gesell­schaft für Wundhei­lung und Wundbe­hand­lung (DGfW) teil.

Alle Kongress-Infos, fortlau­fend aktua­li­siert, finden sich auf der IWC-Website www.wundcongress.de. Eine schnelle und bequeme Anmel­de­mög­lich­keit findet sich auf dem Buchungs­tool XING-EVENTS. Prof. Dr. Volker Großkopf und sein Team freuen sich schon jetzt auf Sie und auf das Treffen im dann wieder advent­lich-vorweih­nacht­lich gestimm­ten – und hoffent­lich Corona-freien – Köln.

Übrigens: Hier blickt Prof. Dr. Volker Großkopf persön­lich auf den IWC 2021 voraus.