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Fakt #1

Eine einheitliche Schlafdauer gibt es nicht: Der größte Teil der erwachsenen Bevölkerung schläft acht Stunden täglich. Andererseits kommt es auch vor, dass Menschen mit vier oder fünf Stunden Schlaf pro Nacht auskommen. Wieder andere brauchen neun Stunden Schlaf, um am nächsten Tag ausgeruht zu sein. Dass Senioren kürzer schlafen als junge Menschen stimmt übrigens nicht: Die senile Bettflucht ist laut einer Studie ein Mythos. Kinder wiederum schlafen deutlich länger als Erwachsene: Babys bis zu 18 Stunden und ältere Kinder immerhin noch 11 Stunden.

Fakt #2

Am längsten wach geblieben ist laut Guinness Buch der Rekorde der Brite Tony Wright: Er hielt 266 Stunden durch. Das entspricht 11 Tagen. Den deutschen Rekord im Langschlafen hält ein gebürtiger Hagener mit 38 Stunden und 35 Minuten. Tony Wright löste mit seinem Rekord den Amerikaner Randy Gardner ab. Anders als Gardner ging es Wright nicht um den Eintrag in das Rekorde-Buch, sondern er wollte zeigen, dass man mit entsprechender Ernährung auch im Schlafentzug leistungsfähig bleiben kann.

Fakt #3

Frauen schlafen schlechter, wenn neben ihnen ein Partner liegt. Männer dagegen schlafen besser, wenn neben ihnen eine Partnerin liegt. Evolutionsbiologen erklären das folgendermaßen: Frauen sind auch im Schlaf sensibel, was z.B. die Geräusche eines Babys angeht. Männer dagegen schlafen gerne in Gruppen, wie sie es früher auf der Jagd getan haben.

Fakt #4

Seit 1965 behauptet Paul McCartney, dass ihm die Melodie von „Yesterday“ im Traum gekommen sei. Laut dem Sigmund-Freud-Institut träumen wir im Laufe des Lebens rund 150.000 Träume. Hochgerechnet auf unser Leben verbringen wir etwa vier Jahre im Traumschlaf, der auch REM-Schlaf genannt wird. Ein einzelner Traum dauert zwischen vier und 40 Minuten.

Fakt #5

Schlaf verläuft in Zyklen, die etwa 90 Minuten dauern, und sich aus dem REM-Schlaf und dem Non-REM-Schlaf zusammensetzen. Die Zyklen wiederholen sich etwa drei- bis fünfmal pro Nacht. Wirklich tief schlafen wir in den ersten beiden Zyklen. Danach ist unser Schlaf leichter, weil die Tiefschlafphasen zeitlich abnehmen und die REM-Phasen länger werden.