Melanie Huml
Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml.Baye­ri­sches Staats­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge

Am Mon­tag ließ Bay­erns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml das neue Modell­pro­jekt „PFLE­GE­pre­vent“ zur Gesund­heits­för­de­rung von Pfle­ge­kräf­ten star­ten. Das Pro­jekt ist deutsch­land­weit ein­ma­lig und soll für die kör­per­li­che und see­li­sche Gesund­heit der Pfle­ge­kräf­te sor­gen, damit sie ihren Arbeits­all­tag bes­ser bewäl­ti­gen kön­nen.

Auf dem Pro­gramm steht eine Kom­bi­na­ti­on aus Yoga, QiGong, Pro­gres­si­ver Mus­kel­ent­span­nung mit Bewe­gungs­ein­hei­ten zur Kräf­ti­gung (Rücken­schu­le, Nor­dic Wal­king) sowie Semi­na­re zu The­men wie Stres­ser­ken­nung und –bewäl­ti­gung.

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Das Projekt erhält eine hohe Nachfrage

„Was unse­re Pfle­ge­kräf­te Tag und Nacht leis­ten, ist enorm. Hier sind Men­schen tätig, die nicht nur mit Hand und Köpf­chen arbei­ten wol­len, son­dern auch viel Kraft und Herz mit ein­brin­gen. Wich­tig ist, dass Pfle­ge­kräf­te auch auf ihre eige­ne kör­per­li­che und see­li­sche Gesund­heit ach­ten. Hier setzt ‚PFLE­GE­pre­vent‘ an“, erklär­te Huml anläss­lich des Starts des Prä­ven­ti­ons­pro­gramms. Damit sol­le gleich­zei­tig die Wert­schät­zung gegen­über dem anspruchs­vol­len Pfle­ge­be­ruf signa­li­siert wer­den. Die hohe Nach­fra­ge zei­ge, dass man mit dem Pro­jekt auf dem rich­ti­gen Weg sei.

Statt­fin­den wird das Prä­ven­ti­ons­pro­gramm in Bad Rei­chen­hall und wird ab Febru­ar mit den ers­ten Inter­ven­ti­ons­grup­pen mit je zwölf Teil­neh­mern star­ten. Anschlie­ßend sol­len zwei wei­te­re Grup­pen fol­gen, sodass am Ende 50 Teil­neh­mer das Pro­gramm durch­lau­fen haben. Eine Kon­troll­grup­pe von noch­mals 50 Pfle­ge­kräf­ten wird im Herbst an dem Pro­gramm teil­neh­men. Am Ende wer­den die Ergeb­nis­se zusam­men­ge­tra­gen und ein dar­auf auf­bau­en­der Leit­fa­den für die nach­fol­gen­den Prä­ven­ti­ons­pro­gram­me zu erstellt.

Geför­dert wird das Modell­pro­jekt der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät Mün­chen (LMU) mit 200.000 Euro von dem baye­ri­schen Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um.