Expertenstandards in der Pflege
Die Exper­ten­stan­dards lie­fern Qua­li­täts­in­stru­men­te für Gesund­heits- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen.Mar­co Di Bel­la

Um die Qua­li­tät in Gesund­heits- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen nach­hal­tig zu ver­bes­sern, wer­den regel­mä­ßig Exper­ten­stan­dards ver­öf­fent­licht, die ein­heit­lich für die ent­spre­chen­de Berufs­grup­pe gel­ten und neben den inter­nen Pfle­ge­stan­dards der Ein­rich­tun­gen als Qua­li­täts­in­stru­men­te die­nen.

Seit­dem Mit­te 2008 das Pfle­ge-Wei­ter­ent­wick­lungs­ge­setz in Kraft getre­ten ist, liegt die Ver­ant­wor­tung für die Ent­wick­lung von Exper­ten­stan­dards bei den Ver­tre­tern der Pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Pfle­ge­kas­sen. Zuvor hat­te das die­se Auf­ga­be über­nom­men. Der ist im Jahr 2013 in Auf­trag gege­ben wor­den, jedoch lie­gen nach wie vor kei­ne Ver­öf­fent­li­chun­gen der Ver­tre­ter vor.

Das zei­ge, dass das , wel­ches die Exper­ten­stan­dards über 20 Jah­re ent­wi­ckelt habe, „das Ver­fah­ren wohl deut­lich bes­ser“ gestal­te, erklär­te Pfle­gerats­prä­si­dent Andre­as Wes­ter­fell­haus gegen­über der Biblio­med­Pfle­ge. Das Netz­werk sei „gut in der Lage, die Ent­wick­lung in eige­ner Ver­ant­wor­tung und aus eige­nen Mit­teln zu finan­zie­ren“, so der Pfle­gerats­prä­si­dent wei­ter.