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Die­se Fall­kon­stel­la­ti­on ist mit­ten aus der Pra­xis: Es han­delt sich um ein tra­gi­sches Stur­zer­eig­nis einer Alten­pfle­ge­heim­be­woh­ne­rin. Die Pfle­ge­schü­le­rin bat die Bewoh­ne­rin wäh­rend des Gangs zur Toi­let­te dar­um, dass sie sich für einen Moment an ihrem Rol­la­tor abstüt­zen sol­le, damit ein im Weg ste­hen­der Infu­si­ons­stän­der bei Sei­te geräumt wer­den konn­te. Hier­bei stürz­te die Bewoh­ne­rin unglück­lich und ver­starb letzt­lich an den Ver­let­zungs­fol­gen. Die Pfle­ge­schü­le­rin wird wegen fahr­läs­si­ger Tötung ange­klagt, die Staats­an­walt­schaft ermit­telt der­zeit in die­sem Fall.