Sturz

Prof. Dr. Volker Großkopf erklärtWorauf kommt es rechtlich bei einem Sturzereignis an?

Der Sturz von Bewohnern oder Patienten ist ein nicht sehr seltenes Ereignis im pflegerischen Alltag. Jedes Mal ist es für die betroffenen Fachkräfte schwierig zu beurteilen, welche Maßnahmen bei einem Sturzrisiko ergriffen werden müssen. Ebenso sind sich viele im Unklaren, welche haftungsrechtlichen Fragestellungen sich in Zusammenhang mit dem Sturz ergeben.


Auch Demente haben ein Recht auf IntimsphäreSturz bei Toilettengang – Überwachung nicht verpflichtend

Eine ältere Pflegeheimbewohnerin ist dement, stürzt bei einem Toilettengang und verletzt sich. Die Krankenkasse klagte gegen das Pflegeheim auf Ersatz der Behandlungskosten. Dem Altenheim wurde vorgeworfen, die Sorgfaltspflicht verletzt zu haben. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat zu diesem Fall kürzlich ein Urteil gefällt und ausgeführt, dass eine Überwachung die Intimsphäre der Bewohnerin verletzt hätte.




Sturz auf ToiletteSturz beim Toilettengang – Leichte Fahrlässigkeit der Pflegefachkraft

Bei Patienten oder Bewohnern mit instabilem Kreislauf ist es vor einer Mobilisierung sehr wichtig zu prüfen, ob ihr Zustand stabil ist. Außerdem sollten sie möglichst nicht aus dem Auge gelassen werden. Weil ein 72-jähriger Kreislaufpatient auf der Toilette verunglückte, während die Pflegekraft draußen vor der Tür wartete, bekam er 7.500 Euro Schmerzensgeld zugesprochen.


AnzeigeSicher Handeln am PflegebettJeder hat das Recht auf einen Sturz

Häufig ereignen sich Stürze im Altenheim am Bewohnerbett. Um dieses Sturzrisiko zu kompensieren, werden oft Seitensicherungen zum Einsatz gebracht. Welche rechtlichen Folgen dies haben kann und welche anderweitigen Möglichkeiten zur Verfügung stehen erläuert Prof. Dr. Volker Großkopf im nachfolgenden Interview.


Pflege zu HauseSturzgefahren aus dem Weg räumen

Um die ambulanten pflegerischen Handlungen gut durchführen zu können, ist Bewegungsfreiraum und Platz notwendig. Oftmals sind wohnliche Veränderungen der Pflegebedürftigen unvermeidbar – die BGW gibt Tipps:


Ein "Must-Read"Wie man Schaden durch sein pflegerisches Handeln vermeidet

Die haftungsrechtlichen Konsequenzen pflegerischen Handelns zu kennen, beispielsweise durch den Einsatz nicht hinreichend qualifizierten Personals, ist von enormer Bedeutung für Beschäftigte des Gesundheitswesens. Ein "Must-Read" ist daher das brandneue Werkbuch von Rechtsanwalt Prof. Dr. Volker Großkopf, das in zweiter Auflage erschienen ist und er in diesem Videobeitrag auf anschauliche Weise vorstellt.


Schaden vom Patienten abwendenWie bleibt man als Pflegender auf der “sicheren” Seite?

Der Dekubitus, der Sturz, die Hygiene, die Dokumentation, der Personaleinsatz - all dies sind pflegerische Bereiche, in denen Patienten zu Schaden kommen können. Was man als Behandelnder in haftungsrechtlicher Sicht unbedingt wissen muss und wie solche Schadenssituationen bereits von Beginn an vermieden werden können, darum geht es in der neuen Auflage des Werkbuchs "Komptaktwissen Haftpflichtrecht. Die Vertragshaftung in der Pflege". Unsere Rechtsdepesche-Redakteurin Maren van Lessen hat in einem Interview den Autor und Herausgeber, Prof. Dr. Volker Großkopf, näher zu diesem elementaren Thema in der pflegerischen Praxis befragt.


Im hohen AlterWas tun gegen das Sturzrisiko?

Viele Pflegekräfte wissen: Die Sturzgefahr der Pflegebedürftigen im höheren Alter ist besonders hoch. Doch gegen das Sturzrisiko lässt sich präventiv vorgehen - hier einige Tipps.