Heilkundeübertragungsrichtlinie


AnzeigeLand in SichtNeuordnung der Verordnungen zur Wundversorgung

Die Mühlen der Gesetzgebung und der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen mahlen bekanntermaßen langsam. Spätestens seit dem 1.9.2019 steht fest: die Verrichtungen zur ambulanten Versorgung von chronischen Wunden sollen neu strukturiert und besser vergütet werden. Ein Abschluss der zähen Verhandlungen scheint nun greifbar.


AnzeigeAufgabenerweiterung für die PflegeKommt die pflegerische Verordnungskompetenz in der Wundversorgung?

Die jüngsten Aktivitäten des Gesetzgebers beweisen: Not macht erfinderisch. Die Corona-Krise hat durch eine eilig verabschiedete Änderung des Infektionsschutzgesetzes etwas ermöglicht, an dem sich bisher über Jahrzehnte hinweg viele Gesundheitspolitiker die Zähne ausgebissen haben: Die Substitution heilkundlicher (ärztlicher) Tätigkeiten auf Angehörige der Pflegeberufe. Wenngleich die im Handstreich eingeführte pauschale Aufgabenverlagerung nur für die Dauer einer epidemischen Notlage gelten soll – der Schritt an sich ist bemerkenswert und lässt die Grenzen der Arbeitsstrukturen zwischen Medizinern und beruflich Pflegenden wanken.


Vom Dürfen und MüssenDie Verantwortungsbereiche im Rahmen der Delegation

Tagtäglich werden Aufgaben von Ärzten an Pflegekräfte oder zwischen Fach- und Hilfskräften im Rahmen der vertikalen Arbeitsteilung übertragen, das Zauberwort lautet hier: Delegation. Aus rechtlicher Perspektive sind die Verantwortungsbereiche von Anweisendem und Ausführendem grundsätzlich genau geregelt. Doch nicht immer ist die Grenze zum ausschließlichen Arztvorbehalt genau ersichtlich. Im Folgenden bringen wir etwas Licht in den Delegationsdschungel: