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Wundversorgung
Die Kom­pres­si­ons­the­ra­pie leis­tet einen vehe­men­ten Bei­trag zur Wund­be­hand­lung.Evgen­ya­ta­ma­nen­ko | Dreamstime.com [Dream­sti­me RF]

Cir­ca 890.000 Men­schen in Deutsch­land lei­den an einer chro­ni­schen Wun­de. Dabei sind chro­ni­sche Wun­den nur in jedem zwei­ten Fall auf ein venö­ses Gesche­hen zurück­zu­füh­ren, bis zur rich­ti­gen Dia­gno­se müs­sen die Pati­en­ten teil­wei­se eine lan­ge Behand­lungs­zeit in Kauf neh­men, wie die Ärz­te Zei­tung berich­tet. Die Pati­en­ten sehen sich hier­durch in Ihrer Lebens­qua­li­tät erheb­lich ein­ge­schränkt. Dabei kann eine früh­zei­tig und fach­män­nisch durch­ge­führ­te Kom­pres­si­ons­the­ra­pie soli­de Ergeb­nis­se lie­fern.

Die Kom­pres­si­ons­the­ra­pie stellt bei Pati­en­ten mit einem Ulcus cru­ris einen inte­gra­len Bestand­teil der Behand­lung dar. Zu Beginn wird das Bein des Pati­en­ten durch eine adäqua­te, pati­en­ten­ad­ap­tier­te Kom­pres­si­ons­ban­da­gie­rung ent­staut. Wird die­se fach­män­nisch und kor­rekt durch­ge­führt, las­sen sich bereits nach kur­zer Zeit posi­ti­ve Ergeb­nis­se fest­stel­len, bei­spiels­wei­se in Form einer Ödem­re­duk­ti­on. Grund­sätz­lich sind mehr­la­gi­ge Kom­pres­si­ons­ver­bän­de gegen­über Ein­kom­po­nen­ten­sys­te­men vor­zugs­wür­di­ger. Wenn sich der Umfang und Zustand des Bei­nes bin­nen einer Ent­stau­ungs­pha­se von vier Wochen gebes­sert hat, tritt in der Über­gangs­pha­se ein Ver­bands­strumpf hin­zu. In der anschlie­ßen­den Erhal­tungs­pha­se kom­men dann neben die­sem medi­zi­ni­sche Kom­pres­si­ons­strümp­fe hin­zu. Der erfor­der­li­che Kom­pres­si­ons­druck lässt sich bei­spiels­wei­se mit Mehr­kom­po­nen­ten-Kom­pres­si­ons­sys­te­men mit auf­ge­brach­ten Mar­kern güns­tig erzie­len. Gute Erfah­run­gen sind auch beim Ein­satz der neu­en adap­ti­ven Ver­band­mit­tel zu ver­zeich­nen, Die sorg­fäl­ti­ge Aus­wahl des Kom­pres­si­ons­sys­te­mes hat für den Pati­en­ten fol­gen­de Vor­tei­le:

  • Höhe­rer Tra­ge­kom­fort und damit eine Stei­ge­rung der Lebens­qua­li­tät
  • Ein­fa­cher anzu­le­gen, als kom­pli­zier­te Ban­da­gie­run­gen

Nichts­des­to­trotz ist das momen­ta­ne Wund­ma­nag­ment noch sehr aus­bau­fä­hig. Wei­te­re Pro­ble­me bei der erfolg­rei­chen Behand­lung eines Ulcus cru­ris stellt bei­spiels­wei­se der Man­gel an Fach­wis­sen hin­sicht­lich der Anla­ge von Kom­pres­si­ons­ban­da­gie­run­gen und der Kennt­nis der zeit­ge­mä­ßen Mate­ria­li­en der The­ra­pie besteht. Lesen Sie hier­zu den fol­gen­den Arti­kel.