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Der Aktions­tag für Sicher­heit und Gesund­heit am Arbeits­platz wurde vor 23 Jahren von der Inter­na­tio­nale Arbeits­or­ga­ni­sa­tion (ILO) ins Leben gerufen. Dass diese Fakto­ren im Arbeits­all­tag offen­bar nicht selbst­ver­ständ­lich sind, zeigen die Ergeb­nisse des STADA-Gesund­heits­re­ports 2016 -„Sprech­stunde Gesund­heit: Was sich Körper und Geist zu sagen haben“. An der Studie haben 2.000 deutsche Bundes­bür­ger teilgenommen.

Husten, Schnup­fen, Kopfschmer­zen? – für viele anschei­nend kein Grund sich auszu­ru­hen, obwohl sich 65 % der Bevöl­ke­rung bei einer Erkäl­tung „schreck­lich“ fühlen oder selbst zur Schonung raten würden. Dennoch gehen 54 % trotz Krank­seins zur Arbeit. Gerade jüngere Menschen zwischen 18 und 29 Jahren sind anfäl­lig für Erkäl­tun­gen, sie leiden etwa ein-bis zweimal jährlich darunter.

Ausge­präg­tes Pflichtbewusstsein

Noch alarmie­ren­der wird es mit dem Blick auf die Antwor­ten von Berufs­tä­ti­gen: Hier sind es sogar 82 Prozent, die trotz Erkäl­tung zur Arbeit gehen. Und das Pflicht­be­wusst­sein steigt mit Höhe des Einkom­mens. Bei einem Netto­ge­halt von unter 1.000 Euro im Monat gehen 40 % erkäl­tet arbei­ten, bei den Bundes­bür­gern mit einem Netto­ein­kom­men von mindes­tens 4.000 Euro trifft das schon auf 75 Prozent zu.

Warum zeigen sich die Deutschen derart pflicht­be­wusst? Ein Großteil der Befrag­ten möchte die Kolle­gen nicht im Stich lassen oder hat schlicht­weg zu viel zu tun. Ein Fünftel hat Angst vor der Reaktion des Arbeit­ge­bers und 13 % halten sich für unver­zicht­bar in ihrem Job.

Freizeit­stress statt Arbeitsdruck

Die Angst vor Sanktio­nen durch den Chef sinkt jedoch mit steigen­dem Einkom­men. Trotz­dem leben die Besser­ver­die­ner nicht stress­freier. Sie klagen überdurch­schnitt­lich häufig darüber, nur am Wochen­ende oder im Urlaub richtig abschal­ten zu können. Ledig­lich 18 % der Menschen mit einem monat­li­chen Netto­ein­kom­men von mindes­tens 4.000 Euro fühlen sich nur sehr selten gestresst. Bei den Befrag­ten mit einem Netto­ein­kom­men von unter 1.000 Euro gibt immer­hin knapp ein Viertel an, kaum gestresst zu sein. Doch warum findet die Mehrheit immer weniger Zeit für sich selbst? 29 % der Bevöl­ke­rung erledi­gen ihre Aufga­ben am liebs­ten selbst, anstatt sie zu delegie­ren, 28 % können nur schwer „nein“ sagen und 23 % stellen beruf­lich wie privat sehr hohe Anfor­de­run­gen an sich selbst.

„Alles Gute“ – Eine Initia­tive von STADA

Die im Herbst 2014 gegrün­dete „Alles Gute“-Initiative von STADA unter­stützt Menschen dabei, im Alltag fit und gesund zu bleiben bezie­hungs­weise zu werden. STADA will ein Bewusst­sein dafür schaf­fen, dass Menschen verant­wor­tungs­voll mit dem höchs­ten Gut „Gesund­heit“ umgehen müssen, um den tägli­chen Aufga­ben gewach­sen zu sein. Schließ­lich hat die Gesund­heit auch großen Einfluss auf das allge­meine Wohlbe­fin­den. Im Zentrum der Initia­tive steht der jährli­che STADA-Gesundheitsreport.

Quelle: Presseportal.de