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Men­schen, die unter einer demen­zi­el­len Erkran­kung lei­den, benö­ti­gen oft­mals ein hohes Maß an Pfle­ge und Betreu­ung. Aus juris­ti­scher Per­spek­ti­ve ergibt sich für den in der Ver­sor­gung ein­ge­bun­de­nen Per­so­nen­kreis – Ange­hö­ri­ge, Betreu­er, Pfle­ge­fach­kräf­te, Medi­zi­ner und ande­re – dabei unter Umstän­den die Schwie­rig­keit, dass die­ser sei­ne Hand­lun­gen an Grund­rech­te aus­zu­rich­ten hat, die offen­bar dia­me­tral zuein­an­der ste­hen: Das Recht auf Men­schen­wür­de und Selbst­be­stim­mung einer­seits und das Recht auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit ande­rer­seits.

Im Spannungsverhältnis zwischen körperlicher Unversehrtheit und dem Recht auf Selbstbestimmung

Beson­ders deut­lich wird die­se Pro­ble­ma­tik im Bereich der Sturz­prä­ven­ti­on – näm­lich dann, wenn in die­sem Zusam­men­hang auf Maß­nah­men und Tech­ni­ken zurück­ge­grif­fen wer­den, die zwar einen Sturz, der im höhe­ren Alter durch­aus fol­gen­schwer sein kann, effek­tiv ver­hin­dern kön­nen, zugleich aber auch eine selbst­be­stimm­te Bewe­gung ein­schrän­ken oder sogar unmög­lich machen.

Im fol­gen­den Doku­men­tar­film sucht Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf im Zuge einer Pro­jekt­ar­beit der Katho­li­schen Hoch­schu­le Nord­rhein-West­fa­len Exper­ten aus Pfle­ge, Medi­zin und Recht auf und beleuch­tet mit ihnen gemein­sam die Pro­ble­ma­tik der „Frei­heits­ent­zie­hen­den Maß­nah­men“ aus den ver­schie­dens­ten Blick­win­keln. Des Wei­te­ren bie­tet der Film auch ein­drucks­vol­le Bil­der und Stim­men von Betrof­fe­nen, die bei­spiels­wei­se auf der ers­ten KON­FET­TI-Para­de für Demenz­kran­ke in Ham­burg ent­stan­den sind.