Der bpa zum Thema: Zahlungen der Kassen an ambulante Pflegedienste.
Laut dem erhal­ten ambu­lan­te Pfle­ge­diens­te in Bran­den­burg die Zah­lun­gen der Kas­sen deut­lich zu spät.moerschy/Pixabay.com [CC0 1.0]

Vie­le ambu­lan­te Pfle­ge­diens­te in Bran­den­burg haben damit zu kämp­fen, dass Kran­ken- und Pfle­ge­kas­sen den Zah­lun­gen für erbrach­te Leis­tun­gen erst Wochen spä­ter nach­kom­men. So beklagt es der Bun­des­ver­band pri­va­ter Anbie­ter (). „Wenn ein ambu­lan­ter Dienst mit weni­gen Mit­ar­bei­tern wochen­lang auf 50.000 oder 60.000 Euro war­ten muss, die ihm zuste­hen, dann geht das an die Sub­stanz“, warnt die Lan­des­vor­sit­zen­de des , Ellen Fähr­mann.

Sie erklär­te wei­ter, dass sie von rund 10 Mil­lio­nen Euro unbe­zahl­ter For­de­run­gen allein in Bran­den­burg aus­geht. Auf die­se Sum­me kom­me sie, wenn sie die gemel­de­ten Außen­stän­de ein­zel­ner Mit­glie­der auf die gesam­ten ambu­lan­ten Diens­te Bran­den­burgs hoch­rech­net. Dabei sei­en die Leis­tun­gen kor­rekt erbracht und alle Unter­la­gen zur vor­han­den. „Die Kas­sen las­sen sich ein­fach zu viel Zeit und die ambu­lan­ten Pfle­ge­diens­te sind trotz des Rechts­an­spruchs gezwun­gen, die Gehäl­ter ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter oder ihre Betriebs­kos­ten über teu­re Kre­di­te oder Abrech­nungs­dienst­leis­ter vor­zu­fi­nan­zie­ren“, erklärt Simo­ne Les­ke aus dem bpa-Lan­des­vor­stand.

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Der bpa for­dert daher von den Kas­sen, dass sie den Abrech­nun­gen der ambu­lan­ten Pfle­ge­diens­te frist­ge­recht nach­kom­men und ent­spre­chen­de Zah­lun­gen erbrin­gen.