Coronavirus

Wegfallende HilfsangeboteHäusliche Pflege: Verzweiflung durch Corona-Pandemie

Etwa 4,7 Millionen Menschen in Deutschland betreiben Häusliche Pflege und sind physisch sowie psychisch starken Belastungen ausgesetzt. Dies hat sich durch die Corona-Pandemie nochmals verschärft, wie jetzt ein gemeinsames Forschungsprojekt des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin ergab. Etwa ein Viertel gibt an, verzweifelt zu sein, auch mit der praktischen Umsetzung der Hygienevorschriften haben viele Probleme.


Berlin und Thüringen fehlen nochFast alle Bundesländer stocken Pflegebonus auf – zwei beziehen Krankenpflege ein

Mit Niedersachsen hat sich das nun 14. Bundesland dazu entschieden, den Pflegebonus auf 1.500€ anzuheben. Der Bonus wurde vielerorts gefordert, schließt jedoch nahezu überall die Krankenpflege aus. In Bayern und Schleswig-Holstein will man jedoch für Gerechtigkeit sorgen, indem man auch dem Personal in Krankenhäusern, Rehas und Behinderteneinrichtungen einen Zuschuss gewährt.


Coronakrise verschärft ProblemGewaltrisiko in der Pflege hat zugenommen

Während der Corona-Pandemie haben die Zahlen der häuslichen Gewalt deutlich zugenommen. Auch die Pflege ist betroffen. Es kommt häufiger zu Gewaltausbrüchen zwischen Pflegepersonal und deren Patienten oder Angehörigen. Grund sei vor allem die zu hohe Arbeitsbelastung, die in Stress und Gewaltbereitschaft umschlägt.



Neue HerausforderungenWundmanagement in Zeiten der Krise

Die Coronavirus-Pandemie stellt für das Gesundheitssystem eine epochale Herausforderung dar. Infektiöse Übertragungen kommen insbesondere bei einem engen und ungeschützten Kontakt zwischen den Menschen, wie er beispielsweise im Rahmen der häuslichen und der medizinisch-pflegerischen Versorgung stattfindet, vor. Der Chefredakteur der Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen, Michael Schanz, hat gemeinsam mit der Wundexpertin Silke Schmidt in der aktuellen Print-Ausgabe einen Blick auf das Wundmanagement in Zeiten der Krise geworfen.



TrauerangebotPflegepodcast schaltet Kondolenzseite für COVID-19-Opfer

Die Initiatoren des Pflege-Podcasts "Übergabe" haben ein Kondolenzbuch ins Netz gestellt, um an COVID-19 verstorbene Beschäftigte im Gesundheitswesen zu ehren. Dies soll dazu beitragen, die Erinnerung an sie lebendig zu halten, aber auch um ihren hohen Einsatz in der Krise insgesamt herauszustellen.



Kostenerstattung für Rückbeförderung eines Heimbewohners?101-jährige Seniorin bricht Ausgangssperre und verlässt Altenheim

In Braunschweig ist eine 101-jährige Seniorin aus ihrem Altenheim entlaufen, um ihrer Tochter persönlich zum Geburtstag zu gratulieren. Sie wurde dabei schließlich von der Polzei begleitet und anschließend zurück ins Heim gebracht. Doch wer kommt eigentlich für entstandene Kosten auf, wenn die Polizei oder das Ordnungsamt einen entlaufenen Heimbewohner zu seinem Wohnsitz zurückbringt?


In vielen Bereichen herrscht HandlungsbedarfDGIIN wünscht sich mehr Entscheidungsgewalt von Pflegefachpersonal für Situation auf Intensivstationen

Die DGIIN hat in einer Stellungnahme die aktuelle Situation in der Intensivpflege moniert. Die Situation auf den Stationen sei so nicht akzeptabel. Gleichzeitig appelliert sie an die Politik und die entsprechenden Gremien, Pflegefachpersonal aufgrund dessen Expertise zukünftig in Entscheidungen, die ihr Berufsbild betreffen, mit einzubeziehen. Schließlich könne man aus der aktuellen Pandemie auch die richtigen Schlüsse für potenzielle, zukünftige Krisenzeiten ziehen.