Coronavirus


Was muss sich nach der Pandemie verbessern?Westerfellhaus zieht Zwischenfazit zur Corona-Situation in der Pflege

In den letzten Monaten wurden zahlreiche Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Pflegeeinrichtungen getroffen. Die Krankheit hat der Pflege jedoch einmal mehr ihre Schwächen und Baustellen aufgezeigt. Staatssekretär Andreas Westerfellhaus hat in einer Pressemitteilung eine erste Einschätzung dazu abgegeben, was sich in Zukunft in der Pflege ändern muss, damit kommende Herausforderungen effektiver bewältigt werden können.



Wegfallende HilfsangeboteHäusliche Pflege: Verzweiflung durch Corona-Pandemie

Etwa 4,7 Millionen Menschen in Deutschland betreiben Häusliche Pflege und sind physisch sowie psychisch starken Belastungen ausgesetzt. Dies hat sich durch die Corona-Pandemie nochmals verschärft, wie jetzt ein gemeinsames Forschungsprojekt des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin ergab. Etwa ein Viertel gibt an, verzweifelt zu sein, auch mit der praktischen Umsetzung der Hygienevorschriften haben viele Probleme.


Berlin und Thüringen fehlen nochFast alle Bundesländer stocken Pflegebonus auf – zwei beziehen Krankenpflege ein

Mit Niedersachsen hat sich das nun 14. Bundesland dazu entschieden, den Pflegebonus auf 1.500€ anzuheben. Der Bonus wurde vielerorts gefordert, schließt jedoch nahezu überall die Krankenpflege aus. In Bayern und Schleswig-Holstein will man jedoch für Gerechtigkeit sorgen, indem man auch dem Personal in Krankenhäusern, Rehas und Behinderteneinrichtungen einen Zuschuss gewährt.


Coronakrise verschärft ProblemGewaltrisiko in der Pflege hat zugenommen

Während der Corona-Pandemie haben die Zahlen der häuslichen Gewalt deutlich zugenommen. Auch die Pflege ist betroffen. Es kommt häufiger zu Gewaltausbrüchen zwischen Pflegepersonal und deren Patienten oder Angehörigen. Grund sei vor allem die zu hohe Arbeitsbelastung, die in Stress und Gewaltbereitschaft umschlägt.



Neue HerausforderungenWundmanagement in Zeiten der Krise

Die Coronavirus-Pandemie stellt für das Gesundheitssystem eine epochale Herausforderung dar. Infektiöse Übertragungen kommen insbesondere bei einem engen und ungeschützten Kontakt zwischen den Menschen, wie er beispielsweise im Rahmen der häuslichen und der medizinisch-pflegerischen Versorgung stattfindet, vor. Der Chefredakteur der Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen, Michael Schanz, hat gemeinsam mit der Wundexpertin Silke Schmidt in der aktuellen Print-Ausgabe einen Blick auf das Wundmanagement in Zeiten der Krise geworfen.



TrauerangebotPflegepodcast schaltet Kondolenzseite für COVID-19-Opfer

Die Initiatoren des Pflege-Podcasts "Übergabe" haben ein Kondolenzbuch ins Netz gestellt, um an COVID-19 verstorbene Beschäftigte im Gesundheitswesen zu ehren. Dies soll dazu beitragen, die Erinnerung an sie lebendig zu halten, aber auch um ihren hohen Einsatz in der Krise insgesamt herauszustellen.