Wundversorgung


AnzeigeNeue Strategien in der WundbehandlungChronische Wunden: Was bedeutet das für die Lebensqualität? Teil 2

Chronische Wunden: Die Pflegewissenschaftlerin Monika Krohwinkel definierte im Jahr 1992 als Zielsetzung von Pflege die „Erhaltung, Förderung und Unterstützung von Alltagskompetenzen zum Erhalten und (Wieder-)Erlangen von Unabhängigkeit, Wohlbefinden, Gesundheit und Leben“. Diese vier Aspekte lassen sich unter dem Begriff der Lebensqualität zusammenfassen, die somit auch im Fokus der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden steht. Die Identifizierung und wenn möglich Behebung von Faktoren oder Effekten, welche die Lebensqualität einschränken, ist also Teil der pflegerischen Maßnahmen.



AnzeigeMehr als nur eine VerletzungChronische Wunden: Was bedeutet das für die Lebensqualität? Teil 1

Mit dem Wort Lebensqualität verbindet jeder etwas anderes: Urlaub, leckeres Essen, Geselligkeit, Sport, Freizeitaktivitäten, Hobbys oder Shopping. Es handelt sich also um einen individuell besetzten Begriff, der je nach Perspektive und persönlichen Vorlieben unterschiedliche Inhalte haben kann. Denn Lebensqualität ist eine subjektive Empfindung. Chronische Wunden haben darauf einen großen, manchmal dramatischen Einfluss.



AnzeigeChronische Wunden5 Fakten zum Biofilm – der Feind der Wundheilung

Biofilm begegnet uns überall im Alltag. Im Grunde ist er nichts weiter als ein dünner Schleimfilm, der aus vielen Mikroorganismen besteht. In der Natur existieren 99 % der Bakterien in Biofilmgemeinschaften. Beispiele dafür sind der pelzige Zahnbelag, die unappetitlichen Ablagerungen im Waschbeckenabfluss oder auch die Rückstände, die sich in Vasen mit Schnittblumen nach einigen Tagen bilden ... Alle diese Beispiele haben Eines gemeinsam - sie riechen häufig sehr unangenehm, da sie eben auch viele Bakterien beinhalten und das macht auch der Wundheilung zu schaffen.


AnzeigeChronische WundenExsudatmanagement – zwischen Ebbe und Flut (Teil 2)

Ein adäquates Exsudatmanagement sichert und erhöht die Lebensqualität der Patienten und Patientinnen. Ziel des Exsudatmanagements ist es, auf Basis der Beurteilung der Wundexsudation, Maßnahmen zu deren Regulierung einzuleiten um einen Ausgleich zwischen der nützlichen und der schädigenden Menge an Wundexsudat herzustellen.


AnzeigeChronische WundenExsudatmanagement – zwischen Ebbe und Flut

Wundexsudat ist ein wichtiger Faktor für den Heilungsprozess. Diese Flüssigkeit tritt aus den Zellzwischenräumen aus und transportiert Stoffe, die für die Wundheilung benötigt werden. Eine zu hohe Wundexsudation über einen längeren Zeitraum kann jedoch die Abheilung stören und den Patienten in mehrfacher Hinsicht belasten. Neben der verzögerten Wundheilung leiden Betroffene unter anderem unter durchnässter Kleidung, Gerüchen, Mobilitätseinschränkungen durch dicke, auftragende Verbände, Schmerzen und Verlust an sozialem Leben.



AnzeigeLand in SichtNeuordnung der Verordnungen zur Wundversorgung

Die Mühlen der Gesetzgebung und der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen mahlen bekanntermaßen langsam. Spätestens seit dem 1.9.2019 steht fest: die Verrichtungen zur ambulanten Versorgung von chronischen Wunden sollen neu strukturiert und besser vergütet werden. Ein Abschluss der zähen Verhandlungen scheint nun greifbar.