Christel Bienstein
Prof. Chris­tel Bien­stein, Prä­si­den­tin des .

In einem kürz­lich ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­state­ment des DBfK heißt es hier­zu: „Die deut­sche ist reform­be­dürf­tig und inter­na­tio­nal nicht kon­kur­renz­fä­hig! Die zuge­sag­te Geset­zes­re­form lässt aller­dings auf sich war­ten und ruft jetzt erneut Geg­ner auf den Plan. Mit halt­lo­sen und vor allem von wirt­schaft­li­chen Trä­ger­inter­es­sen domi­nier­ten Argu­men­ten schü­ren sie Ver­un­si­che­rung.“

„Wir for­dern die bei­den feder­füh­ren­den Minis­te­ri­en auf, end­lich einen dis­kus­si­ons­fä­hi­gen Gesetz­ent­wurf vor­zu­le­gen“, sagt Ver­bands-Prä­si­den­tin Prof. Chris­tel Bien­stein. „Die Plä­ne einer gene­ra­lis­ti­schen Aus­bil­dung und eines zwei­ten Zugangs­we­ges zum Beruf über eine hoch­schu­li­sche Aus­bil­dung wer­den vom DBfK aus­drück­lich begrüßt“, so Bien­stein wei­ter. „Wir brau­chen jetzt end­lich Klar­heit über Struk­tur und Inhalt sowie den Zeit­plan für die Umset­zung der neu­en Aus­bil­dung, nicht zuletzt damit die Schu­len und Hoch­schu­len Pla­nungs­si­cher­heit erhal­ten.“

Anzei­ge
Pflegefortbildung des Westens

Nach Sicht des DBfK nüt­ze die lan­ge Vor­be­rei­tungs­zeit nur den Reform­geg­nern. Die­se wür­den durch Wie­der­ho­lung ihrer bekann­ten, von Vor­ur­tei­len und der Siche­rung der eige­nen Inter­es­sen gepräg­ten, Argu­men­te Unsi­cher­heit schü­ren. In die­sem Zusam­men­hang wirft der DBfK der Deut­schen Gesell­schaft für Geron­to­psych­ia­trie und ‑psy­cho­the­ra­pie (DGGPP) eine Fehl­in­for­ma­ti­on und Mani­pu­la­ti­on von Aus­zu­bil­den­den in der Alten­pfle­ge vor. Hin­ter­grund ist eine Befra­gung der DGGPP von rund 8000 Alten­pfle­ge­schü­lern, die vom DBfK als „sug­ges­tiv“ und „pseu­do-wis­sen­schaft­lich“ abge­lehnt wird.

Erst vor kur­zem hat sich auch der Prä­si­dent der Deut­schen Gesell­schaft für Kin­der- und Jugend­me­di­zin, Prof. Dr. Ertan Mayate­pek, gegen eine Zusam­men­le­gung der Pfle­ge­aus­bil­dun­gen aus­ge­spro­chen.