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Pflegefachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt heiß umkämpft. Umso wichtiger wird es, Maßnahmen und Strategien zur Mitarbeiterzufriedenheit zu ergreifen.
Pflegefachkräfte sind auf dem Arbeitsmarkt heiß umkämpft. Umso wichtiger wird es, Maßnahmen und Strategien für die Mitarbeiterzufriedenheit zu ergreifen.© Hongqi Zhang (aka Michael Zhang) | Dreamstime.com [Dreamstime RF/Editorial]

Die Mitarbeiterzufriedenheit ist jedoch schon seit Jahren in der Gesundheitsbranche eine zentrale Frage, um qualifiziertes Personal möglichst lange zu halten. Doch sind die dafür wirklich erfolgreichen Maßnahmen, gerade auch bei 3-Schicht-Systemen und nötiger Wochenendarbeit, in Krankenhäusern nicht so leicht zu bestimmen.

Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit ist zentrale HR-Aufgabe

Das strategische Personalmanagement (SHRM) in Krankenhäusern hat sich so zu einer zentralen HR-Aufgabe entwickelt. In Zeiten der immer umkämpfteren Pflegefachkräfte, inzwischen aller Qualifikationen, ist es interessant, was eine aktuelle Studie des Hamburg Center for Health Economcis (hche) der Universität Hamburg herausgefunden hat: Welche Maßnahme zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit ist für welche Personalgruppe in den Krankenhäusern geeignet?

Die hche-Studie liefert neue Erkenntnisse für ein evidenzbasiertes strategisches Personalmanagement. Zwei Fragestellungen wollte die Studie beleuchten: Wie sind die Unterschiede von SHRM bei öffentlichen und privaten Trägern. Und zweitens, besonders spannend: Wie sind die Einstellungen der Mitarbeiter, getrennt betrachtet für die Berufsgruppen der Pflegekräfte und Ärzte, zu den von den Arbeitgebern angebotenen SHRM-Maßnahmen.

Gezielte Angebote je Berufsgruppe statt „Gießkannenprinzip“

Diese Studie basiert auf einer Stichprobe von 179 deutschen Akutkrankenhäusern. Die Studien-Ergebnisse bestätigen frühere Forschungsresultate. Es zeigte sich erneut, dass SHRM generell positive Auswirkungen auf die Einstellung der Mitarbeiter zu ihrem Arbeitgeber hat.

Die Auswirkungen variieren jedoch in ihrer Bedeutung und Stärke, je nachdem, ob Pflegekräfte oder Ärzte diese Angebote erhielten. Nicht sinnvoll scheint das oft praktizierte „Gießkannenprinzip“ zu sein: Allen die gleichen Maßnahmen anzubieten.

Ärzte interessieren sich sehr viel stärker für die angebotenen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung. Examinierte Pflegekräfte hingegen reagieren dafür positiver auf die Incentiv-Programme, die zusätzliche Anreize oder Benefits bieten: Von der kostenfreien Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr bis hin zu hauseigenen Kindergartenplätzen oder Kursangeboten des Betrieblichen Gesundheits-Managements reicht ggf. die Palette. Der erste untersuchte Punkt zeigte für die SHRM, dass die Art der Trägerschaft entscheidend ist: Private Klinken engagieren sich intensiver beim SHRM als öffentliche Häuser.

Benefits gehören inzwischen auch bei Personaldienstleistern der Gesundheitsbranche selbstverständlich dazu, um qualifizierte und erfahrene Pflegekräfte zu gewinnen und zu halten. Vorteile für die Pflegekräfte, die die spezialisierte avanti GmbH anbietet, werden deshalb in verschiedenen Videoclips von eigenen Mitarbeitern erklärt.

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