Die Kran­ken­haus­hy­gie­ne ist eines der wich­tigs­ten The­men, wenn es dar­um geht Kran­ken­haus­in­fek­tio­nen ver­mei­den zu wol­len. Mit Akti­ons­pro­gram­men, Hygie­neleit­fä­den und Hygie­ne­fach­per­so­nal ver­sucht man die in Kran­ken­häu­sern ste­tig zu opti­mie­ren. Doch ist auch eine bau­lich-räum­li­che Fra­ge: Wie müs­sen Unter­schungs- und Behand­lungs­räu­me hygie­ne­si­cher gestal­tet sein? Wie müs­sen Betriebs­ab­läu­fe räum­lich geplant wer­den und wel­che Anfor­de­run­gen wer­den an das Hygie­nema­te­ri­al gestellt? Zur Beant­wor­tung die­ser Fra­gen hat die For­schungs­in­itia­ti­ve Zukunft Bau kürz­lich eine Bro­schü­re ent­wi­ckelt, die vom Bun­des­in­sti­tut für Bau‑, Stadt- und Raum­for­schung (BBSR) her­aus­ge­bracht wurde.

Gera­de für Hygie­ne­be­auf­trag­te, Kli­nik­be­trei­ber und Archi­tek­ten sowie Raum­pla­ner soll die Bro­schü­re eine Hil­fe­stel­lung sein. Her­vor­ge­gan­gen ist sie aus einem inter­dis­zi­pli­nä­ren For­schungs­pro­jekt unter der Lei­tung von Dr. Wolf­gang Sun­der vom Insti­tut für Indus­trie­bau und Kon­struk­ti­ves Ent­wer­fen der TU Braun­schweig. „Die For­schungs­ar­beit zeigt, dass Bau­kul­tur im Kli­nik­be­reich und Infek­ti­ons­prä­ven­ti­on Hand in Hand gehen müs­sen. Dank der vie­len Pra­xis­part­ner rich­ten sich die Ergeb­nis­se vor allem an Anwen­der. Wei­ter­ge­dacht hel­fen die Erkennt­nis­se aber auch, über hygie­nere­le­van­te Orte im gro­ßen Maß­stab wie Flug­hä­fen oder auch inten­siv genutz­te Stadt­räu­me nach­zu­den­ken“, sagt Dr. Robert Kal­ten­brun­ner, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter des BBSR. Auf der Sei­te der For­schungs­in­itia­ti­ve Bau ist die Bro­schü­re kos­ten­frei abbrufbar.