Hygiene

Was darf ich tragen?Schmuck ist schön – aber dreckig

Schmuck ist für viele Menschen von großer Bedeutung. Für viele ist er schön, für viele birgt er Symbole und Geschichten. Doch im Gesundheitswesen wird schnell ein Riegel vor das Tragen von Ringen, Ketten oder Piercings geschoben. Dies ist vor allem auf hygienische Gründe zurückzuführen.


AnzeigePlastikmüll-Produktion im OP SaalOP-Abdeckungen und OP-Mäntel sorgen für Anstieg von Plastikmüll

Sterile OP-Mäntel und Patientenabdeckungen gehören zum OP-Alltag. Sie werden täglich und rund um die Uhr benötigt, um Patienten, Operateure und Pfleger vor Infektionen zu schützen. Dafür gibt es keine Alternative. Leider werden oft noch Einweg-Systeme benutzt, die überwiegend aus Plastik und wertvollem Zellstoff (Holz) bestehen. Diese werden direkt nach der OP zu „Müll“ und belasten so Entsorgungssysteme und die Umwelt.





AnzeigeNachhaltig, hygienisch, wirtschaftlichDie Umwelt beginnt beim Waschen

Nachhaltigkeit ist in aller Munde, Begriffe wie Kreislaufwirtschaft und Shared Economy machen die Runde. Diese Begriffe fangen konkret im Kleinen an – eben auch bei der Wäsche und Bekleidung. Je effizienter Ressourcen wie Wasser, Energie und Waschmittel genutzt werden, je länger die Bekleidung und Wäsche hält, um so nachhaltiger schonen auch Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen die Umwelt. Ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz liegt also manchmal hautnah.



AnzeigeKochwäsche bei 40 Grad?Was Haushaltswaschmaschinen versprechen, aber nicht halten

Wer zuhause die weiße Arbeitskleidung in die Waschmaschine gibt und ein 60°C Programm einstellt, glaubt, dass die Wäsche sauber und keimarm wieder aus der Maschine kommt. Eventuell wird noch der Hygienespüler dazu gegeben und den Rest erledigt die Maschine. Dann ist alles hygienisch sauber – so wünscht es sich der Verbraucher. Dass handelsübliche Waschmaschinen dieses Versprechen aber nicht halten und dass das 60 °C-Programm allein oftmals nicht ausreicht, um die Wäsche tatsächlich zu desinfizieren, fand die Verbraucherzentrale bereits 2013 heraus.



AnzeigeGereinigt und trotzdem schmutzigGefährliches Hygienerisiko

In deutschen Krankenhäusern, Pflege- und hygienesensiblen Einrichtungen kommen täglich ca. 10.000.000 Wischbezüge zum Einsatz, zudem eine ähnlich hohe Anzahl von Putztüchern für die Reinigung der Flächen oberhalb des Bodens. Das sind über 3 Milliarden Einsätze von Wischbezügen pro Jahr. Jeder einzelne dieser Wischbezüge und Putztücher hat eigentlich die Aufgabe, Keime und Sporen von Keimen aufzunehmen, zu deaktivieren und somit Infektionen zu verhindern, birgt aber zugleich das Gefährdungspotenzial, sie nur zu verteilen - darunter auch multiresistente oder andere gefährliche Keime.