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In der Schweiz arbeiten
Arbei­ten in der – das ist für vie­le nicht aus­ge­schlos­sen. Doch wie ver­läuft der Bewer­bungs­pro­zess bei den Eid­ge­nos­sen eigent­lich?Astra490 | Dreamstime.com [Dream­sti­me RF]

Wie verläuft der Bewerbungsprozess für die ganz konkret?

Die­se Spe­zi­al-Ver­mitt­lungs­agen­tu­ren sind hilf­reich bei dem gesam­ten Wech­sel­pro­zess und ste­hen dem Arbeit­neh­mer kos­ten­frei zur Sei­te. In aus­führ­li­chen Vor­ge­sprä­chen wer­den die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se der Kan­di­da­ten her­aus­ge­ar­bei­tet: Regi­on, Art des Spi­tals, fach­li­che Schwer­punk­te sind wich­tig für die Aus­wahl. Anschlie­ßend erstellt die Agen­tur ein Bewer­bungs­dos­sier des Kan­di­da­ten und die­ses wird aus­ge­wähl­ten Spi­tä­lern vor­ge­schla­gen.

Alex­an­der Rich­ter vom Schweiz-Spe­zia­list E‑Recruit aus Ham­burg weist dar­auf­hin, dass im Gegen­satz zu deut­schen Kli­ni­ken die Schwei­zer Spi­tä­ler sehr gro­ßen Wert auf Voll­stän­dig­keit der Bewer­bungs­un­ter­la­gen legen wür­den. Neben Abschluss­zeug­nis­sen und Nach­wei­sen über Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen sind kom­plet­te und lücken­lo­se Arbeits­zeug­nis­se vor­he­ri­ger Arbeit­ge­ber für eine Berück­sich­ti­gung im Aus­wahl­pro­zess durch die Schwei­zer Spi­tä­ler unab­ding­bar.

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Hospitation: häufig vor Vertragsabschluss in der Schweiz möglich

Soll­ten Spi­tä­ler Inter­es­se am Kan­di­da­ten bekun­den, erfolgt meist eine direk­te Kon­takt­auf­nah­me durch das Spi­tal bei dem Bewer­ber. Es wird nach einem ers­ten Tele­fo­nat bei gegen­sei­ti­gem Inter­es­se ein Hos­pi­ta­ti­ons­tag oder gar meh­re­re Tage in der Schweiz ver­ein­bart. Ziel die­ses Ver­fah­rens ist es, ein mög­lichst rea­lis­ti­sches Bild über den Schwei­zer Arbeits­all­tag und die poten­ti­el­len Kol­le­gen zu ver­mit­teln und über die dor­ti­gen Per­spek­ti­ven so voll­stän­dig wie mög­lich zu infor­mie­ren.

Wer­den sich bei­de Par­tei­en danach einig, so steht einem Arbeits­ver­trag nach Schwei­zer Recht nichts mehr im Wege. Bei sämt­li­chen not­wen­di­gen For­ma­li­tä­ten für einen Neu­be­ginn in der Schweiz, die dann noch fol­gen, kön­nen die Kan­di­da­ten auf die Unter­stüt­zung des neu­en Arbeit­ge­bers sowie der beauf­trag­ten Ver­mitt­lungs­agen­tur zäh­len.

Auf die Fra­ge nach der Zufrie­den­heit der ver­mit­tel­ten Kan­di­da­ten, erwi­dert Alex­an­der Rich­ter, dass der über­wie­gen­de Teil der Arbeits-Exi­lan­ten den Schritt in die Schweiz nie bereut habe und nach klei­ne­ren anfäng­li­chen Schwie­rig­kei­ten im neu­en Umfeld sogar das beruf­li­che Glück gefun­den habe.

Lesen Sie hier den 1. Teil die­ses Arti­kels.