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Training, Resilienz
Resi­li­enz bedeu­tet, auch gegen Wider­stän­de stand­haft zu blei­ben.dimitrisvetsikas1969/Pixabay.com [CC0 1.0]

„Mit zwölf Übungs­ein­hei­ten, die jeweils nur fünf bis zehn Minu­ten dau­ern, ist das Online-Trai­ning bewusst zeit­ef­fi­zi­ent kon­zi­piert“, erklärt Dr. Roman Soucek vom Lehr­stuhl für Psy­cho­lo­gie, ins­be­son­de­re der Wirt­schafts- und Sozi­al­psy­cho­lo­gie an der Uni Erlan­gen-Nürn­berg. Bei der Ent­wick­lung leg­ten die For­sche­rin­nen und For­scher beson­de­ren Wert auf das Ein­üben und Reflek­tie­ren von Ver­hal­tens­wei­sen, die die Resi­li­enz fördern.

Das Training bringt auch Unternehmen was

„Wir ver­zich­ten auf lang­at­mi­ge theo­re­ti­sche Abhand­lun­gen und die übli­che Lita­nei tro­cke­ner Fak­ten“, erklärt Dr. Chris­ti­an Schlett, Pro­jekt­mit­ar­bei­ter an der Uni­ver­si­tät Frei­burg. „Statt­des­sen haben wir prak­ti­schen Bei­spie­len, anspre­chen­den Illus­tra­tio­nen und abwechs­lungs­rei­chen Übun­gen viel Auf­merk­sam­keit geschenkt und ent­spre­chend viel Platz eingeräumt“.

Dass das Trai­ning nicht nur Spaß macht, son­dern auch Unter­neh­men etwas bringt, zei­gen die Ergeb­nis­se aus vier betrieb­li­chen Fall­stu­di­en in unter­schied­li­chen Bran­chen. „Das Trai­ning erhält über­wie­gend gute bis sehr gute Bewer­tun­gen von den inzwi­schen mehr als 200 Teil­neh­men­den“, berich­tet Dr. Nina Pauls von der Uni­ver­si­tät Frei­burg. „Die Teil­neh­mer erziel­ten außer­dem erstaun­li­che Lern­ef­fek­te im Wis­sens­be­reich, obwohl das Trai­ning sehr kurz ist und die Wis­sens­ver­mitt­lung nicht im Vor­der­grund steht.“

Abschlusstagung am 6. Juli in Nürnberg

Beson­ders bedeut­sam sind für Unter­neh­men natür­lich die lang­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen auf die psy­chi­sche Gesund­heit von Beschäf­tig­ten. Auch dies wur­de im For­schungs­pro­jekt bereits unter­sucht. „In Fall­stu­di­en zeig­te sich, dass die Teil­neh­mer nach dem Trai­ning tat­säch­lich mehr resi­li­en­tes Ver­hal­ten bei der Arbeit zei­gen“, berich­tet Dr. Roman Soucek. „Das allein ist schon sehr gut, aber noch viel wich­ti­ger für das betrieb­li­che Gesund­heits­ma­nage­ment und den Kran­ken­stand ist, dass in Fol­ge des Trai­nings die psy­chi­sche Bean­spru­chung der Beschäf­tig­ten bedeut­sam absank und ihr Enga­ge­ment bei der Arbeit zunahm.“ Das Online-Trai­ning sowie wei­te­re Ergeb­nis­se des an der Uni Erlan­gen-Nürn­berg koor­di­nier­ten For­schungs­pro­jekts stel­len die Wis­sen­schaft­ler auf ihrer Abschluss­ta­gung am 6. Juli in Nürn­berg vor.

Quel­le: idw