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Der Startschuss für das „Zentrum zur Anwerbung und nachhaltigen Integration internationaler Pflege- und Gesundheitsfachkräfte“ (ZIP Hessen) der Landesregierung Hessen ist kürzlich gefallen. Mit dem neuen Zentrum will man dem Fachkräftemangel im Gesundheitssektor begegnen und unter anderem ambulante sowie stationäre Pflegeeinrichtungen dabei unterstützen, Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen.

Die Integration internationaler Fachkräfte sei einer der wichtigsten Bausteinen im Kampf gegen den Pflegefachkräftemangel, heißt es in der Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung. Im Konkreten soll das Zentrum Rekrutierungs- und Integrationsmaßnahmen internationaler Pflege- und Gesundheitsfachkräfte landesweit vernetzen und fördern. Zudem dient es als Anlauf- und Beratungsstelle für Fachkräfte und Arbeitgeber, die Personal aus dem Ausland anwerben wollen. Das Zentrum selbst wird keine Maßnahmen zur Anwerbung ergreifen.

Mit Hilfe des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) konnte die Akademie für Pflegeberufe und Management (APM) gGmbH als Betreiber für das neue ZIP Hessen gewonnen werden. Nun beginnt das APM mit den Aufbauarbeiten der Zentrumsstellen. Hauptstandort wird Wiesbaden sein, in Alsfeld wird die Außenstelle liegen.

Wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Fachkräftesicherung

Hessens Minister für Soziales und Integration, Stefan Grüttner, sieht in der Gründung des Zentrums einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Fachkräftesicherung in Hessen. „Fachkräftesicherung ist eine dauerhafte gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe. Deshalb unterstützt das Land gezielt den Pflege- und Gesundheitsbereich, in dem bereits heute ein Fachkräftebedarf spürbar ist“, erklärt Grüttner.

Die Idee zur Bildung des ZIP Hessen entstand auf Vorschlag der Arbeitsgruppe „Menschen mit Migrationshintergrund“ im Rahmen des Hessischen Gesundheitspaktes 2.0, der im Jahr 2015 beschlossen wurde.