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Altenpflege
Die jungen Medizin­stu­den­tin­nen und ‑studen­ten aus Georgien, im Alter von 20 bis 25 Jahren, erkun­de­ten mit dem Hambur­ger avanti-Alten­pflege-Team den Hambur­ger HafenBild: avanti GmbH

Erste Einbli­cke in die Alten­pflege in Deutschland

Die avanti GmbH bot den sechs Medizin­stu­den­tin­nen und ‑studen­ten, die gute Deutsch­kennt­nisse mitbrach­ten, für zwei Monate einen Einblick in die Hambur­ger Alten­pflege. Sie arbei­te­ten aktiv mit als Pflege­hel­fe­rIn­nen auf den Statio­nen. In Georgien ist dieser statio­näre Bereich der Pflege kaum vorhan­den, da dort alte Menschen tradi­tio­nell zu Hause betreut werden. Doch an keinem europäi­schen Land geht die demogra­phi­sche Verän­de­rung vorbei, die einen erhöh­ten Bedarf an profes­sio­nel­ler medizi­ni­scher Betreu­ung von Senio­ren zur Folge haben wird.

Engma­schige Betreu­ung auch außer­halb der Pflege wichtig

So konnten sie Erfah­run­gen im Bereich Alten­pflege sammeln und ihre neues­ten Erkennt­nisse mitein­an­der und mit deutschen Ansprech­part­nern austau­schen. Betreut wurde dieses Projekt feder­füh­rend von einem der Hambur­ger Nieder­las­sungs­lei­ter, Erkan Tsiak­mak: „Eine engma­schige Betreu­ung durch uns als deutschen Arbeit­ge­ber, und in diesem Fall auch als Ratge­ber zum deutschen Arbeits­all­tag, ist für den Erfolg dieses Projek­tes ausschlag­ge­bend gewesen.“ Das Hambur­ger Med-Team mit dem Schwer­punkt Alten­pflege kümmerte sich engagiert um alle Belange, bei denen die sechs Mitar­bei­te­rIn­nen aus Tiflis Hilfe im Alltag brauchten.

avanti hat Erfah­rung mit dem Einsatz auslän­di­scher Pflegefachkräfte

avanti-Geschäfts­füh­rer Alexan­der Richter berich­tete, dass avanti schon des Öfteren über die deutschen Grenzen hinaus Pflege­kräfte rekru­tierte: „Wir haben bereits mit Pflege­kräf­ten aus Spanien und Italien erfolg­reich zusam­men­ge­ar­bei­tet. Unsere süddeut­schen Nieder­las­sun­gen haben derzeit viele Kolle­gin­nen und Kolle­gen aus z.B. Kroatien und Bosnien in der Pflege beschäf­tigt. Diese schät­zen die geogra­fi­sche Nähe zu ihren Heimatorten.“

Er weist auf zwei wichtige Erfolgs­fak­to­ren für den Einsatz von auslän­di­schen Pflege­kräf­ten hin: „Grund­vor­aus­set­zung sind gute Deutsch­kennt­nisse auf Seiten der Pflege­kräfte. Und das Bewusst­sein auf Seiten der Arbeit­ge­ber, dass eine inten­sive Betreu­ung in der ersten Zeit sicher­ge­stellt sein muss. Nicht nur die neuen Arbeits­wel­ten sind erklä­rungs­be­dürf­tig, sondern auch für den deutschen Alltag außer­halb der Klini­ken und Pflege­heime ist zu Beginn eine inten­sive Unter­stüt­zung der neuen Kolle­gin­nen und Kolle­gen für den Erfolg unbedingt wichtig.“

Festli­cher Abschluss des Projek­tes in Hamburg

Zum Abschluss des zweimo­na­ti­gen Aufent­hal­tes lud die avanti GmbH die Georgie­rIn­nen dazu ein, Hamburg gemein­sam noch mal etwas näher kennen zu lernen. Nach einer großen Hafen­rund­fahrt mit einer Barkasse folgte ein Besuch auf der Aussichts­platt­form der Elbphil­har­mo­nie, die einen tollen Ausblick auf die Elbe und den Hafen bietet. Für den Ausklang des Abends lud avanti dann noch zu einem gemein­sa­men festli­chen Abend­essen in einem Spezia­li­tä­ten­re­stau­rant ein. Nieder­las­sungs­lei­ter Erkan Tsiak­mak freut sich über den Erfolg des Pilot-Projekts: „Im kommen­den Jahr planen wir, mehr avanti-Nieder­las­sun­gen in dieses Programm mit einzu­bin­den.“ Auf jeden Fall wird der Kontakt zu den sechs angehen­den Medizi­nern und Medizi­ne­rin­nen gepflegt werden.

Quelle: Uta Kannen­gie­ßer, avanti GmbH