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Forscherinnen des Mikrobiologie-Labors des INP-Greifswald
Forsche­rin­nen im Mikro­bio­lo­gie-Labor des Leibniz-Insti­tuts für Plasma­for­schung und Techno­lo­gie e.V. (INP Greifs­wald).Bild: Leibniz-Insti­tut für Plasma­for­schung und Techno­lo­gie e.V. (INP)

Heute und morgen findet in Rostock die 13. Natio­nale Branchen­kon­fe­renz Gesund­heits­wirt­schaft unter dem Motto „#Gesundheit2017 – Mensch und Markt in der Digita­len Gesund­heits­Welt“ statt, um über Chancen, Lösun­gen und Heraus­for­de­run­gen der Digita­len Trans­for­ma­tion im Gesund­heits­sek­tor zu beraten. Rund 700 Teilneh­me­rin­nen und Teilneh­mer aus Wissen­schaft, Wirtschaft, Verwal­tung und Politik aus insge­samt elf Natio­nen werden im Seebad Hohe Düne erwartet.

Eine zentrale Anlauf­stelle für Betrof­fene mit chroni­schen Wunden

Das Leibniz-Insti­tut für Plasma­for­schung und Techno­lo­gie (INP Greifs­wald) wird die Netwerkin­itia­tive „PLASMA Wundzir­kel“ präsen­tie­ren, die mit der neoplas tools GmbH und dem Klini­kum Karls­burg gegrün­det wurde. Die in Mecklen­burg-Vorpom­mern und deutsch­land­weit einzig­ar­tige Netzwerkin­itia­tive zur Plasma­me­di­zin soll eine zentrale Anlauf­stelle sowohl für Betrof­fene von chroni­schen Wunden als auch für inter­es­sierte Ärzte werden. Die Platt­form, gibt Medizi­nern, Forschen­den, Geräte­her­stel­lern und Patien­ten die Gelegen­heit Erfah­run­gen auszutauschen.

Sie fördert eine anwen­dungs­be­zo­gene und patien­ten­nahe Kommu­ni­ka­tion und dient als allge­mei­nes Infor­ma­ti­ons­por­tal für thera­peu­ti­sche Anwen­dun­gen der Plasma­me­di­zin. Getreu dem Motto der Konfe­renz fällt gleich­zei­tig auch der Start­schuss für den Online-Auftritt des Projekts (www.plasmawundzirkel.de). Mitte des Jahres beginnt eine Vortrags­reihe der Projekt­in­itia­tive an den zentra­len Gesund­heits­ein­rich­tun­gen in Mecklenburg-Vorpommern.

Plasma­me­di­zin zur Behand­lung von Hauterkrankungen

Das Projekt gewann 2015 den Ideen­wett­be­werb Gesund­heits­wirt­schaft des Landes Mecklen­burg-Vorpom­merns und wird vom Minis­te­rium für Wirtschaft, Bau und Touris­mus mit Mitteln aus dem Europäi­schen Fonds für regio­nale Entwick­lung für eine Laufzeit von zwei Jahren mit 200.000 Euro geför­dert. Plasma­me­di­zin ist eine neuar­tige Thera­pie­form bei der mittels kaltem physi­ka­li­schen Plasma chroni­sche Wunden und Hauter­kran­kun­gen behan­delt werden. Das Land Mecklen­burg-Vorpom­mern unter­stützt den Ausbau einer innova­ti­ven Gesund­heits­wirt­schaft und gehört weltweit zu den Vorrei­tern auf dem Gebiet der Plasmamedizin.

Quelle: idw