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Die Coro­na-Kri­se stellt der­zeit die gesam­te Arbeits­welt auf den Kopf. Wäh­rend die einen ihre Arbeit gänz­lich ein­stel­len müs­sen, gehen ande­re mit ihrem Arbeits­pen­sum ans Limit bzw. befürch­ten dies zukünf­tig zuneh­mend tun zu müs­sen. Daher stellt sich vie­len die Fra­ge, wie mit den arbeits­zeit­recht­li­chen Schutz­vor­schrif­ten umzu­ge­hen ist, wenn sich die Situa­ti­on wei­ter zuspitzt. Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf geht dazu auf den § 14 des Arbeits­zeit­ge­set­zes „Außer­ge­wöhn­li­che Fäl­le“ ein. Die­ser ermög­licht es, dass in abso­lu­ten Aus­nah­me­si­tua­tio­nen von vie­len arbeits­zeit­recht­li­chen Schutz­vor­schrif­ten abge­wi­chen wer­den kann. Ein Blick in den genau­en Geset­zes­wort­laut sei hier hilf­reich, so Groß­kopf. Not­fäl­le oder außer­ge­wöhn­li­che Fäl­le sind sol­che, „die unab­hän­gig vom Wil­len der Betrof­fe­nen ein­tre­ten und deren Fol­gen nicht auf ande­re Wei­se zu besei­ti­gen sind“. Dies tref­fe auf die aktu­el­le Situa­ti­on zu, sodass der Para­graf hier durch­aus Anwen­dung fin­den kann. Die Aus­wei­tung der Höchst­ta­ges­ar­beits­zeit von eigent­lich zehn Stun­den sei damit bei­spiels­wei­se zuläs­sig.