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Sonnenschutz
Der Sonnen­schutz sollte nicht vernach­läs­sigt werden.Bild: Aek Ngiamsanguan/Dreamstime.com

Der Frühling ist schon fast schon vorbei, der Sommer steht unmit­tel­bar vor der Tür und man merkt es mittler­weile auch an den Tempe­ra­tu­ren. Zusam­men mit schönem Wetter und Sonnen­schein steigt die Anzahl derer, die ihre Freizeit zum Sonnen­ba­den oder Schwim­men im See und Freibad nutzen. Dabei holt man sich schnell einen Sonnen­brand. Wie man seine Haut am besten davor schützt, wie Sonnen­cremes funktio­nie­ren und was es noch zu beach­ten gibt, haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

1. Sonnen­schutz: Welche Möglich­kei­ten gibt es?

Das Bundes­amt für Strah­len­schutz gibt einige Tipps, um sich vor einer zu hohen UV-Strah­len­be­las­tung zu schüt­zen. Dazu gehören unter anderem: 

  • Starke Sonne meiden,
  • Kleidung und eine Kopfbe­de­ckung tragen,
  • die Augen mit einer Sonnen­brille schützen
  • und eincremen. 

Sowohl Kleidung als auch Kopfbe­de­ckung gibt es mit integrier­tem UV-Schutz. Bei einer Sonnen­brille sollte ohnehin ein Herstel­l­er­hin­weis mit absolu­tem UV-Schutz (UV 400) vorhan­den sein.

2. Wie funktio­niert Sonnencreme?

Zur Anwen­dung in Sonnen­schutz­mit­teln wurden wurden sogenannte UV-Filter entwi­ckelt. Hierbei handelt es sich um Substan­zen, die die schäd­li­che ultra­vio­lette Strah­lung der Sonne nicht durch die Haut lassen sollen.

Man unter­schei­det zwei Formen der UV-Filter: Organisch-chemi­sche Filter errei­chen ihre Schutz­wir­kung durch Moleküle, die die Sonnen­strah­len aufneh­men und in Wärme umwan­deln. Demge­gen­über enthal­ten minera­li­sche (physi­ka­li­sche) Filter Pigmente enthal­ten, die das Sonnen­licht reflek­tie­ren. Viele Sonnen­schutz­mit­tel enthal­ten beide Arten.

Anhand des Licht­schutz­fak­tors kann man unter Beach­tung des Hauttyps heraus­fin­den, wie gut das jewei­lige Sonnen­schutz­mit­tel schützt. Je höher der Wert, desto höher der Schutz.

Jedoch schützt keine Creme, kein Spray zu 100 Prozent vor der UV-Strah­lung. Aus diesem Grund sollte immer auch an zusätz­li­che Schutz­maß­nah­men, wie beispiels­weise das Tragen angemes­se­ner Kleidung, gedacht werden. 

Unbedeckte Hautstel­len sollten immer einge­cremt werden und gerade bei Säuglin­gen, Babys und Klein­kin­dern bis zwei Jahre sollte trotz des Hautschut­zes eine direkte Sonnen­ein­strah­lung vermie­den werden, dazu rät auch das Bundes­in­sti­tut für Risiko­be­wer­tung.

3. Ist Sonnen­creme gefährlich?

Gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gun­gen (enthal­tene Nanopar­ti­kel, Gefahr vor Krebs) sind nach dem derzei­ti­gen Stand der Wissen­schaft nicht zu erwarten.

In der Europäi­schen Union dürfen nur Produkte mit bewer­te­ten UV-Filtern verkauft werden. Zuvor muss die Bewer­tung durch das wissen­schaft­li­che Exper­ten­gre­mium der EU-Kommis­sion („Scien­ti­fic Commit­tee on Consu­mer Safety“ [SCCS]) die sichere Verwen­dung als UV-Filter in Sonnen­schutz­mit­teln bis zu einer genann­ten Höchst­kon­zen­tra­tion bestä­tigt haben. Zurzeit sind in der Union insge­samt 30 Filter­sub­stan­zen zur Verwen­dung in Sonnen­schutz­mit­teln zugelassen. 

Nach Angaben des Deutschen Krebs­for­schungs­zen­trums (DKFZ) gibt es keine Belegte und keine wissen­schaft­li­chen Veröf­fent­li­chun­gen in Form von klini­schen Studien, die eine Erhöhung des Krebs­ri­si­kos vermu­ten lässt.

4. Was ist bei der Wahl des Sonnen­schutz­mit­tels zu beachten?

Grund­sätz­lich sollte das Sonnen­schutz­mit­tel folgende Krite­rien erfüllen:

  • Der Licht­schutz­fak­tor ist ausrei­chend hoch.
  • Das Sonnen­schutz­mit­tel schützt sowohl vor UV-B- als auch UV-A-Strahlung.

Des Weite­ren sollte das Schutz­mit­tel frühzei­tig (20–30 Minuten vor dem Aufent­halt in der Sonne) und in ausrei­chen­der Menge aufge­tra­gen, sowie regel­mä­ßig nachge­cremt werden. 

Bezüg­lich der Menge gilt die Faust­re­gel, dass eine 200 ml-Flasche nach circa fünfma­li­gem Auftra­gen bei einem Erwach­se­nen aufge­braucht sein sollte. Und man sollte sich alle zwei Stunden nachcre­men, vor allem natür­lich nach dem Baden und abtrocknen.

5. Welches Sonnen­schutz­mit­tel bei empfind­li­cher Haut, polymor­phe Licht­der­ma­tose, Neuro­der­mi­tis und co.?

Sowohl bei spezi­el­len Hautty­pen, Hauter­kran­kun­gen als aber auch bei Klein­kin­dern und Babys ist ein angepass­tes Sonnen­schutz­mit­tel zu empfeh­len. Es gibt zum Beispiel in Apothe­ken Produkte, die gemäß den Leitli­nien der Gesell­schaft für Dermo­phar­ma­zie als Dermo­kos­me­tika bezeich­net werden. Hinter­grund ist, dass in diesen Mitteln Produkte sowohl kosme­ti­sche als auch derma­to­lo­gi­sche sowie pharma­zeu­ti­sche Aspekte Berück­sich­ti­gung finden. 

Beispiels­weise verfüg­ten diese Sonnen­schutz­mit­tel über einen ausrei­chen­den Schutz vor UV-B- und UV-A-Strah­len, sind aber eben auch auf den Schutz beson­de­rer Hautty­pen abgestimmt. Diese Wirkung wird unter anderem durch die Beigabe entspre­chen­der hautpfle­gen­der oder hautbe­ru­hi­gen­der Wirkstoffe, wie beispiels­weise Antioxyd­an­zien oder Repara­tu­ren­zy­mene, erzielt.