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Herr der Krankenhäuser: Dr. Gerald Gaß
Im aus­führ­li­chen Inter­view mit der Rechts­de­pe­sche: Dr. Gerald GaßDKG/Andreas Schoel­zel

„Pandemie war ein Brennglas“

Rechts­de­pe­sche: Inwie­weit hat die Pan­de­mie gezeigt, dass Gesund­heits­ver­sor­gung in den Kran­ken­häu­sern in Deutsch­land neu gedacht wer­den muss?

Gaß: Vor allem soll­ten wir vor­ab fest­hal­ten, dass unser Gesund­heits­sys­tem wesent­lich dazu bei­getra­gen hat, dass wir gut durch die Pan­de­mie gekom­men sind.

Sie war in allen Berei­chen unse­res Lebens und der Gesell­schaft ein Brenn­glas, sowohl für das Posi­ti­ve als auch für die Ver­bes­se­rungs­not­wen­dig­kei­ten. Gera­de die sta­tio­nä­re Ver­sor­gung, aber auch vie­le nie­der­ge­las­se­ne Ärz­te, haben dafür gesorgt, dass in Deutsch­land zu kei­nem Zeit­punkt ein Coro­na-Pati­ent nicht ver­sorgt wer­den konn­te, anders als in vie­len ande­ren euro­päi­schen Län­dern. Aber natür­lich sind auch Pro­ble­me deut­lich geworden.

Zuvor­derst die Män­gel bei der Digi­ta­li­sie­rung, die gezeigt haben, wie sehr in den letz­ten Jah­ren bei der Inves­ti­ti­ons­för­de­rung gespart wur­de. Neu den­ken müs­sen wir auch beim The­ma Fach­kräf­te­man­gel. Denn die Pan­de­mie hat gezeigt, dass Bet­ten allein kei­ne Kran­ken behan­deln kön­nen und unser gesam­tes Gesund­heits­sys­tem mit sei­nen Beschäf­tig­ten steht und fällt. Zukunfts­wei­send waren die regio­na­len Netz­wer­ke, die die Kran­ken­häu­ser trä­ger­über­grei­fend wäh­rend der Pan­de­mie gebil­det haben. Sie müs­sen der Aus­gangs­punkt für die Neu­ori­en­tie­rung in der Gesund­heits­ver­sor­gung sein, die wir so drin­gend benötigen.

Rechts­de­pe­sche: Wie sehen Ihre Vor­schlä­ge zur Reform der Kran­ken­haus­fi­nan­zie­rung aus?

Gaß: Beim The­ma Finan­zie­rung gibt es zwei Aspek­te, die Inves­ti­ti­ons- und die Betriebs­kos­ten­fi­nan­zie­rung. Wir brau­chen end­lich eine aus­kömm­li­che Inves­ti­ti­ons­fi­nan­zie­rung. Sie ist Aus­gangs­punkt für eine pati­en­ten­ori­en­tier­te moder­ne und effi­zi­en­te Kran­ken­haus­ver­sor­gung. 6 bis 7 Mil­li­ar­den Euro wer­den jedes Jahr für drin­gen­de Inves­ti­tio­nen in den Kli­ni­ken benö­tigt. Die Län­der zah­len aber nur rund 3 Mil­li­ar­den. Wir brau­chen hier end­lich ein kla­res Bekennt­nis, dass die Län­der ihrer Inves­ti­ti­ons­pflicht voll umfäng­lich nach­kom­men. Des­halb schla­gen wir ein Anreiz­sys­tem vor, das jene Län­der belohnt, die die not­wen­di­gen Inves­ti­ti­ons­mit­tel zur Ver­fü­gung stel­len. Wenn eine defi­nier­te Inves­ti­ti­ons­quo­te über­schrit­ten wird, wer­den die Lan­des­mit­tel durch den Bund kofinanziert.

Die zwei­te Bau­stel­le bei der Finan­zie­rung ist das Fall­pau­scha­len-Ver­gü­tungs­sys­tem (DRG). Aus unse­rer Sicht muss es stär­ker durch Vor­hal­te­fi­nan­zie­rungs­ele­men­te flan­kiert wer­den. Die Anfor­de­run­gen an die Gesund­heits­ver­sor­gung sind regio­na­le sehr unter­schied­lich. Ein zukunfts­fä­hi­ges Ver­gü­tungs­sys­tem muss die Vor­hal­te­kos­ten für bedarfs­not­wen­di­ge Ver­sor­gung viel stär­ker berück­sich­ti­gen. Denn länd­li­che Kli­ni­ken mögen gerin­ge­re Fall­zah­len auf­wei­sen, haben aber trotz­dem lau­fen­de Kos­ten der Bereit­hal­tung, die mit einer rein leis­tungs­ab­hän­gi­gen Finan­zie­rung nicht gedeckt wer­den kön­nen. Die Not­fall­ver­sor­gung muss flä­chen­de­ckend und zu jeder Zeit sicher­ge­stellt sein. Und ein refor­mier­tes Ver­gü­tungs­sys­tem muss sek­to­ren­über­grei­fend funk­tio­nie­ren. Es muss uns die Mög­lich­keit geben, die ambu­lan­ten Poten­tia­le der zu nut­zen. Nur so kön­nen wir gleich­wer­ti­ge Lebens­be­din­gun­gen auch auf dem Land hal­ten, wo die Ver­sor­gung durch den nie­der­ge­las­se­nen Bereich immer schwie­ri­ger wird.

Rechts­de­pe­sche: Wo hakt es bei der Finan­zie­rung der Häu­ser in der Umset­zung Ihrer Ideen und Vor­schlä­ge? Wo sind die Blockaden?

Gaß: Wesent­lich wird sein, dass man bei einer DRG-Reform nicht das Kind mit dem Bade aus­schüt­tet. Wir müs­sen evo­lu­tio­när wei­ter­ent­wi­ckeln, in dem wir das der­zei­ti­ge Ver­gü­tungs­sys­tem durch Vor­hal­te­ele­men­te flankieren.

„Krankenhäuser: Strukturwandel bereitet uns Sorgen“

Rechts­de­pe­sche: Stich­wort Kli­nik­ster­ben, wohin geht die Reise?

Gaß: 2020 sind etwa gleich vie­le Kran­ken­häu­ser in die Insol­venz gegan­gen wie 2019.

Was uns Sor­gen berei­tet, ist der kal­te Struk­tur­wan­del. Abtei­lungs- und Stand­ort­schlie­ßun­gen erfol­gen unver­mit­telt und viel­fach ohne das die drän­gen­de Fra­ge von Ersatz­lö­sun­gen beant­wor­tet wur­de. Sie gefähr­den damit die bis­her gute und flä­chen­de­cken­de Ver­sor­gung der Pati­en­ten in Deutsch­land. Hier muss die Poli­tik aus der Pas­si­vi­tät her­aus­kom­men und in eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Pla­nung über­ge­hen, die immer die Ver­sor­gung der Men­schen im Blick hat. Struk­tur­ver­än­de­run­gen müs­sen trans­pa­rent wer­den und die berech­tig­ten Inter­es­sen der Men­schen berücksichtigen.

Rechts­de­pe­sche: Zen­tra­li­sie­rung kom­ple­xer Leis­tun­gen und wohn­ort­na­he Struk­tu­ren – wie soll in die­sem Span­nungs­feld für Ruhe gesorgt werden?

Gaß: Die Zen­tra­li­sie­rung von hoch­spe­zia­li­sier­ten Leis­tun­gen und die Auf­recht­erhal­tung der Grund­ver­sor­gung sind kein Wider­spruch. Sie müs­sen viel­mehr zusam­men­ge­dacht wer­den. Die Digi­ta­li­sie­rung im Gesund­heits­we­sen bie­ten hier­für her­vor­ra­gen­de Optio­nen. Zen­tra­les Leit­bild in unse­rem Kon­zept zur Wei­ter­ent­wick­lung der sta­tio­nä­ren Ver­sor­gungs­struk­tu­ren ist die För­de­rung und Eta­blie­rung regio­na­ler kran­ken­haus­zen­trier­ter Ver­sor­gungs­netz­wer­ke. Die Kran­ken­häu­ser über­neh­men dann in den regio­na­len Ver­sor­gungs­netz­wer­ken die Sicher­stel­lung der voll- und teil­sta­tio­nä­ren Ver­sor­gung. Und die­se erbrin­gen viel­fäl­ti­ge ambu­lan­te Leis­tun­gen. Wir sehen sie als inte­grier­te Dienst­leis­tungs­zen­tren Die Ein­bin­dung der Kran­ken­häu­ser in die regio­na­len Netz­werk­struk­tu­ren und die Zuord­nung von Ver­sor­gungs­zu­stän­dig­kei­ten soll­ten in ers­ter Linie über das eigen­ver­ant­wort­li­che Zusam­men­wir­ken der Kran­ken­häu­ser in den Regio­nen erfol­gen. Soweit erfor­der­lich, müss­ten die Defi­ni­ti­on von Ver­sor­gungs­re­gio­nen und die Auf­ga­ben­zu­ord­nun­gen in der Kran­ken­haus­pla­nung der Län­der erfol­gen. Und damit kann das Zusam­men­spiel von Spe­zia­li­sie­rung und wohn­ort­na­hen Struk­tu­ren gelingen.

Herr der Krankenhäuser: Dr. Gerald Gaß
„Die Pan­de­mie war ein Brenn­glas„DKG/Andreas Schoel­zel

„Ambulante und stationäre Versorgung zusammenführen“

Rechts­de­pe­sche: Müs­sen wei­ter Kli­ni­ken zusam­men­ge­legt wer­den, und wie sieht es dann aus in der länd­li­chen Versorgung?

Gaß: Aus unse­rer Sicht müs­sen die Kran­ken­haus­struk­tu­ren in den Regio­nen bedarfs­ge­recht und damit auch sek­tor­über­grei­fend wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den. Das kann auch sorg­sam geplan­te Stand­ort­fu­sio­nen zu Fol­ge habe. Die regio­na­len Ver­sor­gungs­netz­wer­ke sind gera­de für die länd­li­che Ver­sor­gung von zen­tra­ler Bedeu­tung Wir müs­sen vor allem im länd­li­chen Raum ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Ver­sor­gung zusam­men­den­ken und zusam­men­füh­ren. Nur so wer­den wir dem zuneh­men­den Ärz­te­man­gel im nie­der­ge­las­se­nen Bereich ent­ge­gen­wir­ken kön­nen. Vor dem Anspruch, gleich­wer­ti­ge Lebens­ver­hält­nis­se in Stadt und Land zu garan­tie­ren, ist dies zur Siche­rung der Daseins­vor­sor­ge in der Gesund­heits­ver­sor­gung unerlässlich.

Rechts­de­pe­sche: Wie wird die Zukunft der sta­tio­nä­ren Ver­sor­gung aussehen?

Gaß: Wir sehen die Zukunft in einer zusam­men­ge­plan­ten sek­tor­über­grei­fen­den Ver­sor­gung, die vor allem auch die ambu­lan­ten Poten­tia­le der Kli­ni­ken opti­mal nutzt, zum Nut­zen der Patienten.

„Corona-Ausgleichszahlungen haben Kliniken gerettet“

Rechts­de­pe­sche: Inwie­weit haben Coro­na-Aus­gleichs­zah­lun­gen des Bun­des Kli­ni­ken vor der Plei­te gerettet?

Gaß: Die Aus­gleichs­zah­lun­gen waren natür­lich fun­da­men­tal wich­tig, um den Kran­ken­häu­sern in der Pan­de­mie den Rücken frei­zu­hal­ten. Nur durch die Ret­tungs­schirm­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung hat­ten die Kli­ni­ken im Jahr 2020 die Mög­lich­keit, sich für die COVID-Ver­sor­gung auf­zu­stel­len, ohne in wirt­schaft­li­che Schief­la­ge zu gera­ten. Ohne die Zah­lung an die Kran­ken­häu­ser wären vie­le Kli­ni­ken in schwe­res Fahr­was­ser gera­ten und es hät­te sicher­lich vie­le Insol­ven­zen gege­ben. Die nor­ma­le, leis­tungs­be­zo­ge­ne Kran­ken­haus­fi­nan­zie­rung kann einen sol­chen Aus­nah­me­fall nicht abfe­dern. Den Fall- und damit ein­her­ge­hen­den Erlös­rück­gang hät­ten vie­le Kli­ni­ken nicht ver­kraf­tet. Gleich­zei­tig hat gera­de die Pan­de­mie und die Ver­sor­gung der COVID-Pati­en­ten für extrem ange­stie­gen Kos­ten gesorgt. Man den­ke nur an die Wucher­prei­se bei der per­sön­li­chen Schutz­aus­rüs­tung zu einem Zeit­punkt, als die­se beson­ders stark benö­tigt wur­de. Des­halb war die poli­ti­sche Ent­schei­dung zur Aus­gleichs­zah­lung abso­lut rich­tig und notwendig.

Rechts­de­pe­sche: Wie ste­hen Sie zu höhe­ren Löh­nen für Pflegefachkräfte?

Gaß: Mit der Fra­ge nach den höhe­ren Löh­nen kom­men wir zum gro­ßen The­ma des Fach­kräf­te­man­gels. Gut aus­ge­bil­de­tes und moti­vier­tes Per­so­nal ist die Grund­vor­aus­set­zung für eine hoch­wer­ti­ge medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung. Und dazu gehö­ren natür­lich auch adäqua­te und gute Gehäl­ter. Kran­ken­häu­ser möch­ten die Ver­gü­tung ihrer Beschäf­tig­ten natür­lich wett­be­werbs­fä­hig wei­ter­ent­wi­ckeln, und des­halb erwar­ten wir auch, dass die Kos­ten für alle Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in den Kran­ken­häu­sern und nicht nur für das Pfle­ge­per­so­nal voll­stän­dig refi­nan­ziert wer­den. Wir brau­chen die Mög­lich­keit, markt­ge­rech­te Gehäl­ter zah­len zu kön­nen. Und in der Pan­de­mie ist der Gesell­schaft deut­lich gewor­den, wie wich­tig die­se Beru­fe sind. Ich will aber auch beto­nen, dass die Gehäl­ter in der Pfle­ge in den letz­ten Jah­ren bereits deut­lich zuge­legt haben und vie­le Arbeit­ge­ber auch eine ergän­zen­de, betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung finanzieren.

„Die Politik muss Pflegeberufe entbürokratisieren“

Rechts­de­pe­sche: Ist nur über eine Lohn­stei­ge­rung eine per­so­nel­le flä­chen­de­cken­de Grund­ver­sor­gung zu gewährleisten?

Gaß: Wir brau­chen vor allem eine adäqua­te Per­so­nal­aus­stat­tung. Wenn Sie Pfle­ge­fach­kräf­te fra­gen, was ihnen am wich­tigs­ten ist, damit sie auch in Zukunft die­sen Beruf aus­üben, ist es fast immer der Wunsch nach mehr Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen. Es geht dar­um, so viel Zeit für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten zu haben, dass man den Beruf so aus­üben kann, wie man ihn gelernt hat und wie es der eige­ne Anspruch gebie­tet. Es geht aber auch um das soge­nann­te fes­te Frei und gene­rell die Plan­bar­keit von Beruf und Pri­vat­le­ben. Die Poli­tik muss den Beruf aber auch end­lich ent­bü­ro­kra­ti­sie­ren. Wenn Pfle­ge­kräf­te drei bis vier Stun­den ihres Tages nur mit Doku­men­ta­ti­ons­pflich­ten ver­brin­gen, ent­spricht das nicht dem ursprüng­li­chen Berufsbild.

„Wir brauchen mehr Mitarbeitende“

Rechts­de­pe­sche: War­um leis­tet sich ein so rei­ches Land wie die BRD so eine zähe, kräf­te­zeh­ren­de Debat­te um Löh­ne für Pfle­ge­rin­nen und Pfle­ger? Gera­de nach der inten­si­ven Arbeits­be­las­tung wäh­rend der Pandemie?

Gaß: Wir haben lan­ge Zeit gesamt­ge­sell­schaft­lich die Debat­te über soge­nann­te sys­tem­re­le­van­te Beru­fe ver­säumt, und jetzt in der Not ist es uns wie­der bewusst gewor­den. Gera­de bei der ambu­lan­ten Pfle­ge und bei den Pfle­ge­hei­men besteht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf. In den Kli­ni­ken haben wir schon im ver­gan­ge­nen Jahr­zehnt immer mehr Mit­ar­bei­ten­de ein­ge­stellt und die Arbeits­be­din­gun­gen ver­bes­sert. Aber wir brau­chen noch mehr Mitarbeitende.

Die Kran­ken­häu­ser haben immer dafür gekämpft, dass die Tarif­er­hö­hun­gen auch refi­nan­ziert wer­den. Viel­fach haben sich die Kran­ken­kas­sen vor Ort in den Bud­get­ver­hand­lun­gen dage­gen gestellt und woll­ten dies nicht. Selbst jetzt beim Pfle­ge­bud­get kämp­fen wir mit den Kos­ten­trä­gern um die Aner­ken­nung von Per­so­nal in die­sem Pfle­ge­bud­get. Gesell­schaft­lich Ist aber ein brei­ter Kon­sens gege­ben, dass die Arbeits­be­din­gun­gen und die Gehäl­ter für Pfle­ge­kräf­te bes­ser wer­den müs­sen. Aber immer­hin ver­die­nen Fach­kräf­te in der Kran­ken­pfle­ge schon heu­te spür­bar mehr als ein Durchschnittsgehalt.

Herr der Krankenhäuser: Dr. Gerald Gaß
Herr der Kran­ken­häu­ser: Dr. Gerald GaßDKG/Andreas Schoel­zel

Rechts­de­pe­sche: Inwie­weit ist die Soli­da­ri­tät, die in der Pan­de­mie so infla­tio­när über­all ein­ge­for­dert wur­de, auf dem Prüf­stand, wenn es um Kli­nik­per­so­nal und das Bin­nen­kli­ma geht? Kurz: wie ist die Stim­mungs­la­ge in den Häu­sern und was beein­flusst sie am meisten?

Gaß: Die Stim­mung ist gemischt. Die letz­ten 15 Mona­te waren extrem anstren­gend, belas­tend und auch ermü­dend. Ande­rer­seits haben die Teams groß­ar­tig zusam­men­ge­ar­bei­tet und Groß­ar­ti­ges geleis­tet. Die­se Erkennt­nis erzeugt natür­lich auch Zufrie­den­heit. Wich­tig wird nur sein, dass die Ver­spre­chen gehal­ten wer­den. Nie zuvor wur­de so oft das Wort „sys­tem­re­le­vant“ benutzt. Nun muss die Gesell­schaft auch zei­gen, dass sie es mit Inhalt fül­len kann.

Zur Per­son:
Der Diplom-Volks­wirt und Diplom-Sozio­lo­ge Dr. Gerald Gaß ist seit Novem­ber 2017 Prä­si­dent der Deut­schen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft (DKG). Bis 2021 führ­te er zudem die Geschäf­te des Lan­des­kran­ken­hau­ses Rhein­land-Pfalz in Andernach.

Durch das Inter­view führ­te Chef­re­dak­teur Alex­an­der Meyer-Köring