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Unter dem Motto „Teamarbeit – Pflege interdisziplinär“ ging vergangenen Samstag der 5. Deutsche Pflegetag in Berlin zuende. Über 8.000 Besucher zählte die Veranstaltung, bei der über Personalausstattung, Qualität in der Pflege sowie über Digitalisierung diskutiert wurde.

Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR), betonte in seiner Rede die Notwendigkeit, dass alle Akteure des Gesundheitswesens an einem Strang ziehen müssen. „Unser Beruf muss wieder attraktiver werden, wir müssen den wachsenden Personalbedarf quantitativ und qualitativ bewältigen“, so Wagner. „Dafür braucht es auch eine Zusammenarbeit nicht nur zwischen den Pflegedisziplinen selbst, sondern zwischen allen Gesundheitsberufen.“

Eröffnungsrede von Jens Spahn

Auch der neue Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn, war auf dem Deutschen Pflegetag und hielt die Eröffnungsrede. In dieser betonte er die Bedeutsamkeit des Themas Pflege für die kommende Legislaturperiode. „Ich möchte den Pflegeberuf attraktiver machen, jedoch sollte man ehrlich sein, dass dies nicht so eben gemacht werden kann“. Maßnahmen seien beispielsweise der Ausbau von Ausbildungsplätzen sowie eine Tarifbezahlung in der Pflege und eine angemessene Personalmindestbemessung. Weiter erklärte er, dass die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für das Pflegeberufegesetz fertig sei und in der kommenden Woche auf den Weg gebracht werden könne. Zuletzt zeigte er sich positiv gegenüber der Etablierung von Pflegekammern sowie dem Thema der Aufgabenverteilung zwischen den Gesundheitsberufen.

Wagner freute sich, dass mit diesen Ansätzen die richtige Richtung in der Gesundheitspolitik eingeschlagen werde. „Der 5. Deutsche Pflegetag ist mit klaren Signalen für bessere Arbeitsbedingungen der professionell Pflegenden gestartet. Das ist der wichtigste Ansatzpunkt für eine bessere und zugleich sichere Pflege. Das macht Mut für die Zukunft“, resümierte er weiter den Ausgang des Deutschen Pflegetags.

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