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Fest­ge­setzt hat sich die Annah­me, dass sechs Nacht­schich­ten in Fol­ge aus arbeits­zeit­recht­li­cher Sicht zuläs­sig sei­en. Die­se Auf­fas­sung geht noch auf die alte Arbeits­zeit­ord­nung zurück, die aber bereits seit 1994 von dem Arbeits­zeit­ge­setz (ArbZG) abge­löst wur­de. Dem­nach muss sich gemäß § 6 Abs. 1 ArbZG die Gestal­tung der Nacht- und Schicht­ar­beit „nach den gesi­cher­ten arbeits­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen über die men­schen­ge­rech­te Gestal­tung der Arbeit“ rich­ten. Die Auf­ein­an­der­fol­ge von sechs Nacht­schich­ten ist nach den aktu­el­len arbeits­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen und Emp­feh­lun­gen jedoch über­holt.

Wie vie­le Nacht­schich­ten in Fol­ge wirk­lich nach aktu­el­lem Erkennt­nis­stand emp­foh­len wer­den, erklärt Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf, Pro­fes­sor für Rechts­wis­sen­schaf­ten im Fach­be­reich Gesund­heits­we­sen an der Katho­li­schen Hoch­schu­le NRW in Köln, in dem Videobei­trag. Zudem legt er dar, wie die Pau­sen- und Ruhe­zei­ten­re­ge­lun­gen gestal­tet wer­den müs­sen. Auch hier gibt es Beson­der­hei­ten, ins­be­son­de­re für Ein­rich­tun­gen im Gesund­heits­we­sen, die beach­tet wer­den müs­sen.

Ant­wor­ten auf wei­te­re arbeits­zeit­recht­li­che Fra­gen sowie Tipps rund um das The­ma Schicht­ar­beit sind hier zu fin­den: