BAGAG.
v.l.: Falk Oster­mann, Miriam Müller, Reinhold Schir­ren, Thomas Greiner, Isabell Halletz, Thomas Knieling, Fried­helm Fiedler, Anna Catha­rina Warmbold, Peter Kling­ler, Frede­rik Maybaum.Bild: BAGAG

Vergan­gene Woche hat sich mit der Bundes­ar­beits­ge­mein­schaft Auslän­di­sche Pflege­kräfte (BAGAP) eine bisher einma­lige Platt­form für den Erfah­rungs­aus­tausch und die Vernet­zung rund um die Themen zur Rekru­tie­rung und Beschäf­ti­gung auslän­di­scher Pflege­kräfte gegrün­det. Die BAGAP versteht sich als überge­ord­nete Inter­es­sen­ver­tre­tung für Pflege­ein­rich­tun­gen, Schulen und Weiter­bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen, in der Vermitt­lung tätige Unter­neh­men und Verbände. Sie ist Ansprech­part­ne­rin für alle gesell­schaft­li­chen Stake­hol­der der Politik und Wirtschaft.

Gegrün­det wurde die Platt­form von sieben Gründungs­mit­glie­dern auf Initia­tive des Arbeit­ge­ber­ver­ban­des Pflege hin. Unter den Mitglie­dern befin­den sich unter anderem die beiden Bundes­ver­bände Arbeit­ge­ber­ver­band Pflege und der Verband Deutscher Alten- und Behin­der­ten­hilfe sowie die Dekra Quali­fi­ca­tion. Sie sollen die Vielfalt der in der Rekru­tie­rung und Beschäf­ti­gung betei­lig­ten Organi­sa­tio­nen reprä­sen­tie­ren, heißt es in der Presse­mit­tei­lung. Sitz der Geschäfts­stelle ist Berlin.

Bislang 16 unter­schied­li­che Regelun­gen zum Anerken­nungs­ver­fah­ren auslän­di­scher Abschlüsse

Als Spreche­rin der BAGAG wurde Frau Isabell Halletz gewählt. Sie bekräf­tigte, dass mit der neuen Platt­form auch bundes­weit einheit­li­che Regelun­gen zur Beschäf­ti­gung und Rekru­tie­rung auslän­di­scher Pflege­kräfte erarbei­tet werden sollen, ebenso wie Regelun­gen für den Prozess der Zuwan­de­rung aus Dritt­staa­ten für den Pflege­be­reich in einem Fachkräftezuwanderungsgesetz.

„Damit hätten auch die Botschaf­ten in den jewei­li­gen Dritt­staa­ten eine einheit­li­che Entschei­dungs­grund­lage, denn 16 unter­schied­li­che Regelun­gen zur Zuwan­de­rung und Anerken­nung auslän­di­scher Abschlüsse lassen alle Betei­lig­ten verzwei­feln, führen zu langwie­ri­gen Antrags­ver­fah­ren und undurch­sich­ti­gen Entschei­dungs­pro­zes­sen“, so Halletz.