Übergabe der Rahmenlehrpläne für die neuen Pflegeausbildungen.
Über­ga­be der Rah­men­lehr­plä­ne für die neu­en Pfle­ge­aus­bil­dun­gen.BMG/Thomas Ecke

Die Fach­kom­mis­si­on nach dem hat heu­te die von ihr erar­bei­te­ten Rah­men­lehr- und Rah­men­aus­bil­dungs­plä­ne für die neu­en Pfle­ge­aus­bil­dun­gen dem (BMG) und dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend (BMFSFJ) frist­ge­recht über­ge­ben. Pfle­ge­schu­len und die Trä­ger der prak­ti­schen Aus­bil­dun­gen erhal­ten damit in Kür­ze kon­kre­te Vor­schlä­ge für die Aus­ge­stal­tung der neu­en Aus­bil­dun­gen.

„Vor­aus­set­zung für gute Pfle­ge sind gute Fach­kennt­nis­se. Des­halb haben wir die umfas­send moder­ni­siert. In gut einem hal­ben Jahr wird der ers­te Jahr­gang nach den neu­en Vor­ga­ben unter­rich­tet. Die frist­ge­recht vor­ge­leg­ten Rah­men­plä­ne sind die Basis dafür, um die neue, bun­des­weit ein­heit­li­che Aus­bil­dungs­ord­nung inhalt­lich mit Leben zu fül­len“, erklär­te Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter .

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„Erst­mals gibt es bun­des­wei­te Rah­men­plä­ne für die Aus­bil­dung in der Pfle­ge. Das ist ein wich­ti­ger Schritt, damit die Pfle­ge­be­ru­fe­re­form erfolg­reich umge­setzt wer­den kann. Die Rah­men­plä­ne hel­fen den Pfle­ge­schu­len und Trä­gern der prak­ti­schen Aus­bil­dung bei der Aus­ge­stal­tung der Aus­bil­dungs­in­hal­te. Und das ist gut für die Qua­li­tät“, so auch Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Dr. Frank­zis­ka Gif­fey.

Zum Hintergrund

BMG und BMFSFJ haben die ehren­amt­li­chen Mit­glie­der der Fach­kom­mis­si­on am 21. Novem­ber 2018 für die Amts­dau­er von fünf Jah­ren ein­ge­setzt. Die Fach­kom­mis­si­on hat die gesetz­li­che Auf­ga­be, Rah­men­lehr- und Rah­men­aus­bil­dungs­plä­ne (Rah­men­plä­ne) für die neu­en Pfle­ge­aus­bil­dun­gen zu erar­bei­ten, die ab dem 1. Janu­ar 2020 begin­nen. Die Rah­men­plä­ne ent­hal­ten kon­kre­te Vor­schlä­ge für die inhalt­li­che Aus­ge­stal­tung der neu­en beruf­li­chen Pfle­ge­aus­bil­dun­gen. Sie wer­den den Pfle­ge­schu­len bezie­hungs­wei­se den Trä­gern der prak­ti­schen Aus­bil­dung kos­ten­frei zur Ver­fü­gung gestellt. Sie ent­fal­ten als Ori­en­tie­rungs­hil­fe zur Umset­zung der Aus­bil­dung nach dem und der Pfle­ge­be­ru­fe-Aus­bil­dungs- und Prü­fungs­ver­ord­nung emp­feh­len­de Wir­kung für die Lehr­plä­ne der Län­der und die schul­in­ter­nen Cur­ri­cu­la der Pfle­ge­schu­len.

Die Rah­men­plä­ne sind laut Pfle­ge­be­ru­fe­ge­setz erst­mals bis zum 1. Juli 2019 den bei­den Minis­te­ri­en zur Prü­fung der Ver­ein­bar­keit mit dem Pfle­ge­be­ru­fe­ge­setz vor­zu­le­gen. Nach der heu­ti­gen Über­ga­be wer­den sie ent­spre­chend geprüft, um danach rasch den rele­van­ten Akteu­ren zur Ver­fü­gung gestellt zu wer­den.

Die Mit­glie­der der Fach­kom­mis­si­on sind aus­ge­wie­se­ne und pra­xis­er­fah­re­ne Pfle­ge­ex­per­tin­nen und Pfle­ge­ex­per­ten. Ihre Aus­wahl erfolg­te anhand zahl­rei­cher Vor­schlä­ge der Län­der und der Fach­ver­bän­de im Beneh­men mit den Län­dern. Ver­tre­ten sind Prak­ti­ke­rin­nen und Prak­ti­ker, Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler sowie Per­so­nen mit Erfah­rung in der Lehr­plan­ent­wick­lung. Die Beset­zung spie­gelt die ver­schie­de­nen Ver­sor­gungs­be­rei­che der Alten­pfle­ge, Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge und Gesund­heits- und Kin­der­kran­ken­pfle­ge wider.

Das , das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­li­en, Senio­ren, Frau­en und Jugend und der Bevoll­mäch­tig­te der Bun­des­re­gie­rung für Pfle­ge sowie jeweils eine Ver­tre­te­rin oder ein Ver­tre­ter der Arbeits- und Sozi­al­mi­nis­ter­kon­fe­renz, der Gesund­heits­mi­nis­ter­kon­fe­renz und der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz kön­nen bera­tend an den Sit­zun­gen teil­neh­men.

Die Rah­men­plä­ne wer­den nach Prü­fung online und in Druck­form ver­öf­fent­licht.