Behandlungsfehler

Beherrschbarkeit der Aufgabe ausschlaggebendHafte ich für Fehler, die ich mache?

Aktuell werden viele Mitarbeiter von Gesundheitseinrichtungen zwischen den Stationen hin und her geschoben, damit auch stets alle Aufgabenfelder besetzt sind. Dabei werden verschiedenste Aufgaben im Rahmen der vertikalen Arbeitsteilung delegiert. Wie ist aber damit umzugehen, wenn Pflegekräfte Aufgaben übernehmen müssen, die nicht in ihrem Qualifikationsbereich liegen? Und wer haftet, wenn in einem solchen Fall ein Fehler passiert?






AnzeigeBöses ErwachenVoreilige Fehldiagnose bei vorgeschädigter Patientin

Die Behandlung von Patienten mit multiplen Anlageleiden gehört zum Praxisalltag vieler Ärzte. Stellt sich dieses Patientenklientel mit einem akuten Schmerzsyndrom vor, so besteht die Gefahr einer vorschnellen Fehldiagnose, an der dann bis zum "bösen Erwachen" festgehalten wird, weil die geschilderten Beschwerden problemlos den anamnestischen Vorerkrankungen zugeordnet werden können.



AnzeigeEs darf ein bisschen mehr seinWenn aus kleinen Missgeschicken dramatische Fälle entstehen

Es sind die spektakulären und für jeden Leser dramatischen Headlines, wie "falsches Bein operiert", "Patient verwechselt" oder "Patient aus Narkose nicht erwacht", die regelmäßig in der Presse landen, wenn es um Ansprüche gegen Ärzte geht. Ganz häufig sind es aber kleine Unaufmerksamkeiten, ein "Momentversagen" in der Praxis, der Hektik im Praxisalltag geschuldet, die – aus einem kleinen Fehler – weitreichende und große Schadenfälle entstehen lassen.


AnzeigeDen eigenen Versicherungsschutz kennenDie Haftung angestellter Ärztinnen und Ärzte

Aufgrund einiger Vorteile arbeiten immer mehr Mediziner im Angestelltenverhältnis anstatt in die Selbstständigkeit einzusteigen. Doch wenn es um den Versicherungsschutz geht, sollten sich angestellte Ärzte und Ärztinnen nicht ausschließlich auf die Absicherung durch den Arbeitnehmer ausruhen. Gegebenenfalls ist eine zusätzliche Anpassung des eigenen Versicherungsschutzes notwendig.