Haftpflichtversicherung


AnzeigeSchlichtungsverfahrenIm Rückblick sieht alles anders aus

Schlichtungsverfahren können helfen, Streitigkeiten zwischen Arzt und Patient gemeinsam und gütlich zu lösen. Die Schlichtungsstelle soll hierbei in der Position eines neutralen Dritten auftreten, der nach Sachverhaltsprüfung durch einen medizinischen Sachverständigen sowie einen Juristen eine für beide Seiten unverbindliche Empfehlung ausspricht. Kostspielige und zeitaufwendige Gerichtsverfahren können so in vielen Fällen vermieden werden


AnzeigeLücken im VersicherungsschutzImpfstoff- oder Medikamentenverderb – Versicherungsschutz im Einzelfall

Für den Verderb von Impfstoffen oder Medikamenten kommen diverse Ursachen in Betracht, die für den Versicherungsnehmer oft nicht oder nur schwer beherrschbar sind. Eine Haftung des Versicherungsnehmers für den entstandenen Schaden dürfte schnell angenommen werden, hat er doch Maßnahmen zu ergreifen, um dies zu verhindern. Der Schaden ist nicht nur ärgerlich, sondern meist auch teuer.


AnzeigeTeil 2 - Die rechtlichen KonsequenzenChronische Niereninsuffizienz – eine in der hausärztlichen Praxis häufig vernachlässigte Volkskrankheit (II)

Eine 42-jährige Patientin befand sich über einen Zeitraum von 10 Jahren wegen verschiedener chronischer Erkrankungen in hausärztlicher Behandlung, wobei nach 7 Jahren ein Behandlerwechsel erfolgte. Bei beiden Behandlern wurden –meist nur nebenbefundlich- erhöhte und stetig steigende Kreatininwerte festgestellt. Obwohl ihre beiden Ärzte die Erhöhung der Kreatininwerte erkannten, sei die Patientin nicht ausdrücklich und ernsthaft auf das Vorliegen einer gefährlichen, fortschreitenden Nierenerkrankung mit unbedingtem Erfordernis engmaschiger Kontrollen und weitergehender Diagnostik hingewiesen worden. Was dazu führt, dass die Patientin die Gefahr einer solchen Erkrankung erst zu spät wahr nahm. Die Folge davon: Nach drei Dialysen wurde in 11/2015 eine Nierentransplantation vorgenommen. Dieses Fehlverhalten seitens ihrer behandelten Ärzte hat rechtliche Folgen.


AnzeigeBehandlungsfehler bei der prothetischen VersorgungTrotz Indikation – grob fehlerhafte prothetische Versorgung

Bruxismus (unbewusster Zahnkontakt), Parafunktionen (Knirschen, Pressen) und andere starke Beanspruchung der Zähne führen häufig zu Zahnhartsubstanzverlusten. Neben einer Schädigung der Zähne kann es hierdurch auch zu einer Veränderung der Bisslage kommen. In diesen Fällen wird die ursprüngliche Bisslage durch eine prothetische Bissanhebung wiederhergestellt. Doch wie bereits Henry Ford wusste, der größte Feind der Qualität ist die Eile.


AnzeigeProblematischer FreistellungsanspruchRisiken für angestellte Zahnärzte bei unzureichendem Versicherungsschutz des Arbeitgebers

In diesem Fall betrieb ein Zahnarzt eine große Praxis mit mehreren angestellten Zahnärzten und Zahnärztinnen. In seiner eigenen Berufshaftpflichtversicherung hatte er die Tätigkeit der angestellten Zahnärzte und Zahnärztinnen aus Kostengründen nicht eingeschlossen. Die Arbeitsverträge der angestellten Ärzte enthielten folgende Klausel: „Zur Absicherung gegen Schäden aus fehlerhafter zahnärztlicher Tätigkeit hat der Angestellte auf eigene Kosten eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 Mio. Euro abzuschließen.“


AnzeigeAus der SchadenpraxisPraxisbrand durch Sauerstoffflasche – Patient auf Toilette zurückgelassen

Ausgelöst durch das Bedienen einer Sauerstoffflasche durch die Anästhesistin kommt es zu einem Brand innerhalb der Praxis. Es entsteht hoher Sachschaden an Gebäude und Inventar sowie anschließender Ausfallschaden während der Instandsetzung. Ein Patient, dessen chirurgischer Eingriff vorbereitet wurde, wird bei der Räumung der Praxis nicht berücksichtigt, da er sich auf der Toilette befand. Er erleidet erhebliche Verletzungen und verfolgt hieraus Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadenersatz.



AnzeigeBeschäftigungsmodell im TrendHonorarzttätigkeiten mit Tücken

Schätzungsweise bis zu 4.000 Ärztinnen und Ärzte arbeiten in Deutschland ganz oder teilweise auf Honorarztbasis - ein Trend, der Flexibilität für Auftraggeber und Arbeitnehmer verspricht, aber auch Risiken beinhaltet. Wer bestimmte Punkte nicht beachtet, droht in die Haftungsfalle zu tappen.