Sterbehilfe

AnzeigeLebensverlängernder Maßnahmen bei Schwerst-DemenzkrankenAktive Sterbehilfe oder unnötige Lebensverlängerung

Die Frage der Zulässigkeit lebensverlängernder Maßnahmen bei Schwerst-Demenzkranken stellt sich in unserer überalterten Gesellschaft immer häufiger. Vor allem aber für Ärzte, die entsprechende Patienten in Pflegeheimen betreuen, hat sie besondere Bedeutung. Nach den gesetzlichen Vorgaben ist in Fällen einer (wirksamen) Patientenverfügung diese gemäß § 1901a I BGB zu beachten und für den Betreuer und den behandelnden Arzt wegweisend.




Aktuelle StudieSterbefasten – „Sanfter“ Tod oder doch Suizid?

Wenn Schwerkranke fasten, bis der Tod eintritt, ist das keine unbedenkliche Alternative zur Sterbehilfe, so zeigt es jedenfalls eine aktuelle ethische Analyse. Medizinethiker Ralf Jox der Ludwig-Maximilians-Universität fordert daher, die ärztliche Unterstützung beim Sterbefasten zu regeln.


WelthospiztagDie Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen ausbauen

Seit 2005 findet am zweiten Samstag im Oktober der Welthospiztag statt und macht auf Themen wie Tod, Trauer und Sterben aufmerksam. Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) fordert unter dem Motto „Hospiz- und Palliativversorgung. Stärken. Ausbauen. Vernetzen.“ dazu auf, die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen zu verbessern.



SterbehilfeMontgomery: „Wir möchten nicht die Profis für den Tod sein“

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, hat sich entschieden gegen eine Erlaubnis der ärztlichen Beihilfe zum Selbstmord ausgesprochen. „Wir möchten nicht die Profis für den Tod sein. Wir sind die Profis für das Leben“, sagte er gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. Statt den klinisch sauberen, qualitätsgesicherten Tod zu vermitteln, sollten Ärztinnen und Ärzte aufklären und ein würdevolles Sterben in Kliniken und Hospizen ermöglichen.