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Wel­che haf­tungs­recht­li­chen Fra­ge­stel­lu­nen erge­ben sich bei einem Stur­zer­eig­nis in der pfle­ge­ri­schen Pra­xis? Kürz­lich hat die Redak­ti­on der Rechts­de­pe­sche über zwei ver­schie­de­ne Fäl­le berich­tet, in denen es zu einem Sturz einer Bewoh­ne­rin kam. Auch wenn bei­den Fall­kon­stel­la­tio­nen gemein­sam ist, dass sie ein Stur­zer­eig­nis beinhal­ten, sind die jewei­li­gen Sach­ver­hal­te ins­ge­samt äußerst unter­schied­lich und müs­sen recht­lich durch­aus ver­schie­den bewer­tet wer­den. Dies ergibt sich wohl­ge­merkt schon dar­aus, dass die Fäl­le unter einem jeweils ande­ren Rechts­ge­biet betrach­tet wer­den (Straf­recht vs. Zivil­recht).

Im aktu­el­len Fall kam es zum Sturz mit töd­li­chem Aus­gang wäh­rend eines beglei­te­ten Toi­let­ten­gangs. Im Fall, der vor dem OLG Karls­ru­he ver­han­delt wur­de, hat­te die Kran­ken­kas­se einer gestürz­ten Bewoh­ne­rin geklagt und den Pro­zess ver­lo­ren. Auch wenn im erst genann­ten Fall noch ermit­telt wird – gene­rell steht immer die Fra­ge­stel­lung im Zen­trum, wie kon­kret ein Sturz­ri­si­ko ist. Die­se Ein­stu­fung ist maß­geb­lich für die recht­li­che Bewer­tung von Stur­zer­eig­nis­sen. Wie genau dies zu ver­ste­hen ist, erklärt Prof. Dr. Vol­ker Groß­kopf anschau­lich in die­sem Videobei­trag.